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ELECTRIC EEL SHOCK - Sugoi Indeed

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Artist ELECTRIC EEL SHOCK
Title Sugoi Indeed
Homepage ELECTRIC EEL SHOCK
Label RODEOSTAR
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Von Japan wissen wir, dass es dort Sushi, keine Parkplätze, kleine Wohnungen, bunte Handys, Typen, die Frauen unter ihren Röcke fotografieren und Erdbeben gibt. Musikalisch ist das Land der aufgehenden Sonne ein eher unbeschriebenes Blatt. Mit wenigen Ausnahmen (Visual Kei), von denen eine ELECTRIC EEL SHOCK sind.

Das japanische Trio zelebriert die Sorte Rock, die auch in amerikanischen Bikerbars gespielt wird. Brettharte Stonerrockriffs kippen whiskeygetränkte Refrains, um den Gesang vergessen zu lassen. Der klingt zwar nicht nach japanischem Mangacomic, lässt aber trotz überzeugendem Einsatz nicht wirklich die Funken sprühen. Schade, denn der instrumentale Einsatz hätte es durchaus verdient, auch stimmlich voll unterstützt zu werden. Dengelnd klampft sich „Mr. Toad“ ins Gehör, bevor die Elektrogitarrenfraktion die Amps glühen lässt, was auch „Death Penalty“ verhilft, den Kauderwelschgesang zu übertönen. Richtig die Sushi zum Garen bringt „Nobody Knows“. In Radaustimmung zerlegt man in kurzen drei Minuten sämtliche Konventionen und poltert durch den Garagenprobenraum, als wäre man von einem Pitbull gebissen. Mit „Goodbye Peach“ bringt die Band dann auch die Saftpresse im Gehirn in Wallung und serviert Fruchtfleischhaltigen Stonerrock der QUOTSA-Sorte.

ELECTRIC EEL SHOCK präsentieren sich erstaunlich westlich orientiert für eine japanische Rockband, so daß man das Prädikat J-ROCK auch gar nicht verleihen will. Trotz der stimmlichen Defizite missionieren die Japaner ganz eifrig im Sinne des Stonerrocks und führen mit eindrucksvoller Dringlichkeit vor, wie staubig Japans Strassen sind.

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