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ELECTRO BABY - Speye

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Artist ELECTRO BABY
Title Speye
Homepage ELECTRO BABY
Label EUCALYPDISC
Veröffentlichung 07.05.2010
Leserbewertung
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7.7/10 (7 Bewertungen)

Wer bei ELECTRO BABY an irgendeine E-Frickel-Combo denkt, wird schnell eines Besseren belehrt, denn die Karlsruher fühlen sich auch mit ihrem vierten Silberling „Speye“ in deutlich härteren Gefilden heimisch. Stoner Rock, Doom Metal, Indie und Seventies Psychedelia stehen auf dem Speiseplan des Fünfers, der seit 2001 aktiv ist.

Entsprechend knackig startet das Quintett seinen Roadtrip gleich mal mit „The Arrival“, um es beim folgenden „The Man With The Black Cat“ genreübergreifend krachen zu lassen. Das treibende „How Far“ lässt sich ähnlich wie „Demon Eyes“ zunächst ein wenig Zeit, um dann wieder in die Vollen zu gehen. Die ruhigen Passagen treffen auf „Speye“ gewichtige Kontrapunkte mit viel Schmackes und verbinden ebenso abwechslungsreich wie gekonnt die unterschiedlichsten Rock-Spielarten. In diesem Sinne frickelt sich „Home“ im spacigen Siebziger-Gewand in die Hirnwindungen, ehe „She’s Hellfire“ mit dreckiger Attitüde erneut Gas gibt. Die mystische Anfangssequenz von „Traveller In Time“ lässt erahnen, das hier noch ein ordentlicher Arschtritt im Anmarsch ist und tatsächlich grummeln ELECTRO BABY mit rauen Vocals und schmutzigen Langäxten noch auf das Feinste durch die Botanik, bevor die Jungs alle Zurückhaltung fahren lassen. „Let Me Rock“ darf vom ersten Akkord an wörtlich verstanden werden, während „Children of New Believe“ eine weitere spannende Allianz von zart und hart eingeht. „Love Me, Love My Dog“ bringt aufgeregte Streicher ins Spiel, die bei „Go!“ von einer verstörenden Orgel abgelöst werden, auf die „In The Shadows“ geheimnisvolle Schlagzeugkaskaden folgen lässt.

ELECTRO BABY marschieren wie nichts Gutes durch die letzten vier musikalischen Dekaden und schnappen sich alles, was nicht niet- und nagelfest ist, um ihren Sound rund zu machen. Hier ein bisschen MONSTER MAGNET, dort eine Spur KYUSS, eine Prise MOTÖRHEAD kann auch nicht schaden und wenn man an LED ZEPPELIN vorbeikommt, können auch hier noch ein paar Anleihen getätigt werden, bevor die QUEENS OF THE STONE AGE für den letzten Kick als Inspiration dienen. Das alles nicht etwa als schaler Aufguss, sondern als flotte Interpretation mit ganz eigener Note, die es in sich hat!

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Electro Baby 'Speye' Tracklist
1. The arrival Button MP3 bestellen
2. The man with the black cat
3. How far Button MP3 bestellen
4. Demon eyes Button MP3 bestellen
5. Home Button MP3 bestellen
6. She's hellfire Button MP3 bestellen
7. Traveller in time Button MP3 bestellen
8. Let me rock
9. Children of a new believe
10. Love me, love my dog Button MP3 bestellen
11. Go! Button MP3 bestellen
12. In the shadows Button MP3 bestellen
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