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ELIXIER - Toxic E.P.

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Artist ELIXIER
Title Toxic E.P.
Homepage ELIXIER
Label MEPHISTO STUDIOS
Leserbewertung
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Und wieder einmal schaffte ein elektronischer Neuzugang den Sprung in den TERRORVERLAG und in meinen CD-Wechsler, und das, was da aus meinen Boxen schallt, hört sich ziemlich gut an!

Es handelt sich um das Projekt ELIXIER, welches seinen Namen dem altgriechischen Begriff für Heilmittel und Heil-, bzw. Zaubertrank verdankt. Das junge Dreiergespann, bestehend aus Raven (Gesang, Gitarre, Bass), Eve (Keyboard) und Michael Gillian (Backing Vocals, Keyboard, Samples, Programmierung, Drumcomputer etc.), legt mit der „Toxic E.P“ ein bemerkenswert gutes Debüt hin. Man spielt bzw. programmiert eine interessante Mischung aus Elektrogothic, dunklem Synthiepop und Elektro, welche ab und an einige Futurepop-Elemente integriert. Dabei wird man unweigerlich an DIARY OF DREAMS, DEPECHE MODE, VNV NATION und IN STRICT CONFIDENCE erinnert. Insgesamt klingen die 5 Tracks sehr düster, was zu einer deutlich hörbaren Grundmelancholie führt. Herausheben möchte ich dabei vor allem den Opener „Chrome“, der mit einem Intro bestückt ist, welches sich durchaus mit jeder Szenegröße messen lassen kann. Man könnte meinen, ein Stück von Tschaikowsky oder eine Streicherkomposition von Ronan Harris zu hören. Der anschließende Track steht, was die Qualität angeht, dem aber in nichts nach. Ähnlich schaut es mit „Kalt wie Stahl“ aus, das einzige auf deutsch eingesungene Stück. Hier zeigen sich die stimmlichen Qualitäten von Michael und vor allem Raven sehr deutlich. Letzterer verfügt über einen sehr ausdruckstarken sonoren Bass-Bariton, der etwas an Dennis Schober von SOLITARY EXPERIMENTS erinnert. Die beiden Stimmen ergänzen sich wunderbar, was im letzten und meiner Meinung nach auch besten Track auf der E.P. zur vollen Geltung gelangt. Besagtes Stück namens „Falling“ hat das Potential zu Größerem und dazu in der Szene Anklang zu finden.

ELIXIERs Musik ist wirklich gelungen und in Anbetracht ihrer kurzen Produktionserfahrung geradezu herausragend gut. Es bleibt den Dreien nur zu hoffen, dass noch mehr dunkles Volk auf sie aufmerksam wird, verdient hätten sie es allemal. Wer jetzt Interesse an der Musik von ELIXIER bekommen hat, kann sich vertrauensvoll an die Homepage der Band (s.o.) wenden. Es lohnt sich ein Ohr zu riskieren!

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