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ELUVEITIE - Origins

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Artist ELUVEITIE
Title Origins
Homepage ELUVEITIE
Label NUCLEAR BLAST
Leserbewertung
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7.5/10 (2 Bewertungen)

Trotz des Erfolgs von „Slania“ konnten mich ELUVEITIE erst mit „Helvetios“ so richtig packen! Ein starkes Album, das mit einer ebenso starken und langen Tour beackert wurde, aber auch Folgen hatte. So verließen Sime Koch (Gitarre) und Meri Tadic (Fiedel, Vocals) nach gut 10 Jahren die Band und wurden durch Rafael Salzmann und Nicole Arnsberger (ACROSS THE BORDER) ersetzt.

So sind die Erwartungen an „Origins“ hoch und die Schweizer machen genau das, was man machen sollte. Sie machen ihr Ding und das bedeutet, man kann sich auf sie verlassen! Da gibt es treibende Groove-Monster („The Nameless“, „Sucellos“, „King“, „The Silver Sister“), die satte Death/ Thrash-Salven mit eingängigen Rhythmen kombinieren, welche natürlich durch Flöten, Fiedel, Drehleiher etc. flankiert und mit packenden Refrains garniert werden. Dabei gelingt es dem Achter ein weiteres Mal, die Folk-Elemente nicht als sonderliches Beiwerk einzubauen, sondern als gleichwertigen Bestandteil zu etablieren. So spielt halt mal die Flöte eine Melodie oder ein Solo und nicht zwingend die Gitarre. Ein kleiner Nachteil dieser Tracks: Sie rotieren kraftvoll aus den Boxen, sind aber nicht die großen Gassenhauer, die hängen bleiben. Dies übernehmen dann doch die Ohrwürmer wie „Carry the Torch“ oder das großartige, fast radiotaugliche „Call of the Mountains“, welches quasi die Nachfolge von „Rose for Epona“ antritt und besonders durch starke Anna Murphy-Vocals brilliert.

Und da liegt der kleine, aber feine Unterschied zu „Helvetios“. So hatte das Vorgänger-Werk neben dem Ohrwurm-Hit mit „The Siege“, „Alesia“ und natürlich „Luxtos“ weitere Kracher, die sofort ins Ohr gingen und dort auch hingen blieben. Die Songs auf „Origins“ dagegen rauschen oftmals an einem vorbei. Das ist Jammern aufm hohen Niveau, denn die aktuellen Tracks sind alles andere als schlecht. Im Vergleich zum Vorgänger kann das neue Werk in seiner Gesamtheit allerdings nicht ganz mithalten.

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