| Artist | EMBRACE THE SILENCE |
| Title | Lies of Empathy |
| Homepage | EMBRACE THE SILENCE |
| Label | ODYSSEY MUSIC |
| Leserbewertung |
„Lies of Empathy“ ist das Langspiel-Debüt der 2021 gegründeten Hamburger Melodic-Metalcore-Kapelle EMBRACE THE SILENCE. Mitglieder sind die Herren Felix Wagner (Gesang & Rhythmusgitarre), Tim Demuth (Gesang & Bass), Simon Meier (Drums) und Marvin Krause (Leadgitarre), die sich für ihren Sound von Bands wie BULLET FOR MY VALENTINE, AS I LY DYING und MACHINE HEAD inspirieren lassen haben.
Insbesondere die Platten aus den frühen 2000er Jahre ihrer Helden dürfte es dem Quartett angetan haben. In diesem Sinne geht bereits der temporeiche Opener „Hearts Broken Everlong“ mit knackigen Thrash-Krachlatten und hymnischen Melodiebögen gut ins Ohr. Die blitzschnellen Nummern „Feverdream“ und „Misery“ schließen sich dem temperamentvoll an, ehe „Taste of Eternity“ noch ne Schippe drauflegt und der Titeltrack „Lies of Empathy“ krachende Opulenz beweist. „Triggerpoint“ macht ebenfalls keine Gefangenen und auch das düstere „Virtue of Vice“ präsentiert sich als kraftvoller Schuppenschüttler. Dank „Another Farewell“ geht es mit viel Schmackes auf die Zielgeraden, ehe die Jungs mit der finalen Akustikballade „Autumn’s Dawn“ ihre weiche Seite zum Vorschein bringen. Da stehen womöglich auch noch ein paar CDs von 3 DOORS DOWN, CREED und STAIND im Schrank…
Okay, „Autumn’s Dawn“ ist schon ein ziemliches Kontrastprogramm zu den übrigen acht Songs, bei denen Melodic Hardcore, Death- und Thrash Metal den Ton angeben. In Summe geht es bei „Lies of Empathy“ jedoch ordentlich zur Sache, wobei EMBRACE THE SILENCE das Rad natürlich nicht neu erfunden haben. Der Vierer versteht aber sein Handwerk und serviert einen Erstling der mit rasender Aggression, eingängigen Melodien, atmosphärischer Tiefe, reibenden Riffs, präzisen Songstrukturen, massiven Breakdowns und emotionalen Hooklines gefällt.

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