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EMERALD SUN - Metal Dome

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Artist EMERALD SUN
Title Metal Dome
Homepage EMERALD SUN
Label FASTBALL MUSIC
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Ein dunkler „Metal-Dom“ erhebt sich aus den Wolken, auf einem Felsen umtost von Gewitterstürmen in allen Stilen des europäischen Spätmittelalters mit dem Focus auf der italienischen Renaissance zu erstrahlen und zu thronen. Das ist der „Metal Dome“, das ist das neue Album der Griechen von EMERALD SUN.

Power Metal trifft auf klassischen Heavy mit Speedeinlagen und klingt dabei verdammt sehnsüchtig, wehmütig, kitschig und schnell, wie die Fans es kennen und lieben. Eine sehr gelungene Abfolge von 12 Stücken feinsten Stahls, der seinen Genre-Namen zu Recht trägt, denn das ist vertonte Kraft und Energie, die da dem geneigten Hörer entgegen ballert. Eine sehr gute, druckvolle Produktion mit hervorragend eingespielten Stücken kommt da aus den Boxen. Richtig laut gehört entfaltet die Musik von EMERALD SUN noch mal eine neue druckvolle Dimension. Textlich bewegt man sich genretypisch in den Themenfeldern „Sehnsucht nach Freiheit, Unabhängigkeit, der brüderlichen Kraft und Liebe zum Metal im allgemeinen. Durchzogen sind die englischsprachigen Lyrics von typischen Topoi wie Kämpfen, Prüfungen und dem harten Ringen des Einzelnen mit sich und der Welt.

Stelios „Theo“ Tsakirides´ Organ kommt dergestalt daher, wie die Powermetalfans es kennen, schätzen und lieben, die Gitarren werden von Pavlos Georgiadis und Johnnie Athanasiadi druckvoll gespielt, der Bass (Fotis „Sheriff“ Toumanides) bildet das tragende Fundament, und am Schlagwerk zaubert George Baltas das rhythmische Gerüst für die 12 Stücke auf „Metal Dome“. Verfeinert wird der Klang dann noch durch Sefis Gioldasis Arbeit am Keyboard. Alles in Allem ein Power Metal-Album, wie es im Buche steht und das Power-Metaller-Herz erfreut! Wer auf EDGUY oder SABATON steht, sollte hier nicht lange zögern. Einiges kommt dabei wie klassischer Heavy Metal daher und fügt sich klanglich hervorragend ein.

Gegründet wurde die Formation übrigens bereits anno 1998 in Thessaloniki und man hat sich mittlerweile durch viele Auftritte eine große Fanbasis und einen gewissen Bekanntheitsgrad erspielt. Nach dem Debut „Escape From Twilight“ aus dem Jahre 2007 folgte 2011 „Regeneration“ und nun ist mit „Metal Dome“ das Drittwerk erschienen, das metallische Ohr und Herz zu erfreuen. Ein besonderes Kleinod findet sich noch mit „Call Of Nature“, einem Duett mit der Sängerin Liv Kristine (LEAVE´S EYES & THEATRE OF TRAGEDY). Anspieltipps machen bei diesem Werk keinen Sinn, denn die 12 Stücke sind ausnahmslos sehr gelungen!

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