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EMIL BULLS - Scarifice To Venus

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Artist EMIL BULLS
Title Scarifice To Venus
Homepage EMIL BULLS
Label AFM
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Die EMIL BULLS sind bekanntermaßen eine Alternative-Metal-Band aus München. Im Jahre 1995 gründeten die ehemaligen Klosterschüler Christoph von Freydorf (Gesang und Gitarre) und Stefan Finauer (Schlagzeug, 2003 ersetzt durch Fabian Füss) zusammen mit von Freydorfs Kirchenchor-Freund James Richardson (Bass) im bayerischen Hohenschäftlarn bei München die Band EMIL BULLS. Der Name, so heißt es offiziell, ist abgeleitet von dem gleichnamigen Kinderfilm.

Sie waren eine der Bands, die zusammen mit 4LYN oder STONE THE CROW den Nu-Metal auch in Deutschland zelebrierten. Nu-Metal ist heute ja fast zu einem Schimpfwort geworden. Dies vielleicht auch zurecht, denn die ehemaligen „Helden“ der Bewegung wie LIMP BIZKIT, P.O.D. oder LINKIN PARK sind entweder irrelevant geworden oder haben sich musikalisch umorientiert. Es ist schon komisch, wenn man sich heute ein Nu-Metal-Album von „damals“ anhört. Es klingt einfach old-fashioned und fast sogar peinlich. Die EMIL BULLS selbst haben heute nur noch wenig zu tun mit dem Genre. Sondern klingen mit ihrem neuen Longplayer „Sacrifice to Venus“ eher wie ein Mix aus dezenten IN-FLAMES- und LINKIN-PARK-Songs. Der Opener „The Grave“ fängt noch mit viel Gebrüll an, verwandelt sich aber schnell in einen Alternative-Rock-Ohrwurm, der durchaus das Potenzial zu einem Hit hätte. Sie scheinen erwachsen geworden zu sein, sieht man mal von dem oberpeinlichen „Pants Down“ ab. Besonders beim Titeltrack „Sacrifice To Venus“ merkt man, dass hier eine Kapelle am Werk ist, die ihr Handwerk versteht. Es ist eine Portion Härte mit im Song, aber die Melodien kommen nie zu kurz.

Vergleicht man diese Platte jetzt mit ihrem 2001 erschienen „Angel Delivery Service“, so glaubt man fast, hier wäre eine andere Band am Werk. Die Nu-Metal-Einflüsse sind komplett verschwunden und machen dem Alternative Rock Platz. Als einzigen Kritikpunkt könnte man vielleicht erwähnen, dass die Scheibe doch ein wenig zu lang geraten ist. 53 Minuten sind für eine Langrille, die doch recht wenig variiert, dann doch zuviel des Guten. Vielleicht wäre hier die Devise „weniger ist mehr“ angebracht gewesen.

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