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EMPYR - The Peaceful Riot

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Artist EMPYR
Title The Peaceful Riot
Homepage EMPYR
Label SONYBMG
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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3.5/10 (2 Bewertungen)

EMPYR ist eine fünfköpfige französische Alternative-Band, deren Mitglieder sich 2006 aus verschiedenen Formationen (KYO, WATCHA, PLEYMO UND VEGASTAR) rekrutiert haben. Anfangs lediglich als Nebenprojekt geplant, bekam EMPYR bald höchste Priorität – und das, obwohl die vier Bands, aus denen sie kommen, zu den bekanntesten der französischen Musikszene zählen. Zusammen verkauften diese bisher immerhin über 3,5 Millionen Tonträger und spielten mehr als 1200 Konzerte.

Ben, Florian, Benoît, Fred und Jocelyn wollen mit EMPYR zu den Wurzeln der Rockmusik ohne modischen Schnickschnack zurückkehren und haben gleich mal drei Sänger an den Mikros, um die melodischen Qualitäten der Songs perfekt umzusetzen. Was ihnen zweifellos gelungen ist. Gleich der Opener „God Is My Lover“ überzeugt mit eingängigen Sounds, die straight nach vorn rocken und neugierig machen. Da passt auch die Vorab-Single „New Day“ bestens ins Bild: Säuselnder Gesang trifft auf kantiges Geshoute und knackige Instrumente, um beim folgenden „Birth“ das Ganze auf gefühlvolles Gänsehaut-Level zu fahren. Wunderbar schrammelige Langäxte läuten „Tonight“ ein, womit der Fünfer wieder ordentlich Gas gibt, ohne ganz auf ruhige Passagen zu verzichten. Überhaupt liegt den Franzmännern viel an der Kombination verschiedener Tempi und ausführlichem Gegniedel wie nicht nur „Water Lily“ beweist. „The Voice of The Lost Souls“ legt erneut eine härtere Gangart an den Tag, während der „Forbidden Song“ melodieverliebt und in Slow Motion betört. Sehr amerikanisch klingen „The One“ und „The Fever“, wofür möglicherweise Produzent Ken Andrews (BLACK REBEL MOTORCYLE CLUB, PETE YORN, A PERFECT CIRCLE) verantwortlich zeichnet. Zumindest oblag es ihm, die Balance zwischen fettem US-Sound und einer eher trippigen Atmosphäre zu finden, was hervorragend geklappt hat. Wenig französisch präsentiert sich auch „My Empress“, was auch daran liegen mag, dass sich EMPYR zugunsten der besseren Chancen auf dem internationalen Markt für die englische Sprache entschieden haben. Mir ist das nur recht ist und die internationale Konkurrenz brauchen die Herrschaften wahrlich nicht zu fürchten, wenn sie solche Nummern wie das eindringliche „March On“ oder das bassbetonte „Join Us“ schreiben.

Mit „The Peaceful Riot“ hauen EMPYR ein grundsolides Rockalbum raus, das alle Ingredienzien mitbringt, ohne die es nun mal nicht geht. Krachende Gitarrenriffs, abwechslungsreiche Vocals, eingängige Melodien, die nicht langweilig werden sowie spürbare Spielfreude und Professionalität. Bei so einem Debüt sollten nicht nur die Landsleute aufmerksam werden.

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