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END OF GREEN - High Hopes In Low Places

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Artist END OF GREEN
Title High Hopes In Low Places
Homepage END OF GREEN
Label SILVERDUST
Leserbewertung
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5.0/10 (2 Bewertungen)

Zwei Jahre nach ihrem Erfolgsalbum „The Sick’s Sense” melden sich END OF GREEN mit neuer Konservenkost zurück. Auch die siebte Langrille der seit 1992 aktiven Schwaben ist eine Kombi aus Schwere, Melancholie und der END-OF-GREEN-typischen Fuck-you-Attitüde, die den Dunkelrock des Quintetts ausmacht.

Der Fünfer startet beim Opener „Blackened Eyes“ zunächst noch mit für EOG ungewohnt stark angezogener Handbremse, doch schon „Goodnight Insomnia“ geht mit düster-rauem Gesang und knackigen Langäxten in die Vollen. Der „Carpathian Gravedancer“ setzt mit aller Macht auf düstere Schwermut, die insbesondere von Michelle Darkness’ einprägsamer Stimme genährt wird. Die Nummer könnte das Zeug zur emotionalen Bandhymne haben, während das flotte „Under The Sway“ die Fans auf den Dancefloor locken wird, bevor tonnenschwer „Tie Me A Rope… While You’re Caling My Name“ aus den Boxen „doomt“ und die skandinavische Dunkel-Verwandtschaft grüßt. Der Titeltrack gibt erneut Gas und den Staffelstab alsbald an das wehmütige „An Awful Day“ ab. Muss wirklich ein furchtbarer Tag gewesen sein, den Herr Darkness hier besingt, zumindest ist die damit verbundene Verzweiflung ähnlich wie bei beim scheppernden „Saviour“ deutlich in seinen Vocals zu hören. Zum Abreagieren folgt das aufgeräumte „Slaves“, ehe „Starlight“ den Ausflug in wehmütige Rockgefilde mit verträumten Sounds und viel Gefühl beendet.

„High Hopes In Low Places“ kommt nicht ganz an den Vorgänger heran, ist jedoch abwechslungsreich und krachend genug geraten, um den Dark-Rock-Jüngern uneingeschränkt ans Herz gelegt zu werden. Viel Spaß beim Ausleben der Depressionen!

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