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ENSIFERUM - One Man Army

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Artist ENSIFERUM
Title One Man Army
Homepage ENSIFERUM
Label METAL BLADE
Leserbewertung
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7.0/10 (1 Bewertungen)

Die finnischen Vikinger von ENSIFERUM sind wieder da! Nachdem sich die Nordmannen wieder gut 3 Jahre Zeit gelassen haben, ist es nun an der selbigen, die „One Man Army“ in den Krieg zu schicken! Und diese muss es auch in sich haben, kam „Unsung Heroes“ (2012) doch mit etwas wenig Schwung und insgesamt recht vorhersehbar daher. Klar, ein roter Faden ist wichtig, dieser hing allerdings zuletzt etwas durch!

So setzen ENSIFERUM beim neuen Werk auf Altbewährtes. „Axe of Judgement“ signalisiert sogleich, dass auf „One Man Army“ nicht mit Halbgarem zu rechnen ist. Thrashige Gitarren, treibendes Drumming und garstige Vocals machen hier keine Gefangenen. Bei dieser Schlagrichtung darf es im Mittelpart auch gerne orchestrale Einlagen und einen Mitsingpart geben. „Heathen Horde“ markiert dann den ersten richtigen Ohrwurm. Eingängige Rhythmen, packende Melodie und ein starker Refrain! Da hat man gleich am Start zwei Hits rausgehauen! Und der dritte folgt sogleich, denn die Single „One Man Army“ bietet bekannterweise reichlich Grund zum Mähne schütteln!

„Burden of the Fallen“ nimmt dann das Tempo etwas raus, bietet akustische Gitarrenklänge, Flötenmelodien und Lagerfeuer-Atmosphäre, um bedächtig den Gefallenen zu gedenken! Episch, mit dominanten Keys-Segmenten und choralen Gesängen gespickt, geht es mit „Warrior without a War“ und „Cry for the Earth Bounds“ weiter! Einmal gut durchgeatmet, startet „Two of Spades“ dann die Krieger-Party. Wieder geht dieser Ohrwurm mit treibenden Rhythmen, mitreißenden Melodien und packenden Refrains schön in Beine und Nacken! „My Ancestor’s Blood“ präsentiert sich dann als schleppendes Düster-Machtwerk und bietet damit den perfekten Übergang zum bedächtigen „Descendants, Defiance, Domination“, welches mit cleanen Gesängen auftrumpft!

Zum Ende hauen ENSIFERUM ja gerne mal eine Cover-Version raus. Dieses Mal überrascht man allerdings mit der finnischen Tango/ Country-Nr. „Neito Pohjolan“. Mit weiblicher Stimme, Percussion und Slide-Gitarre bildet dieser Song doch einen etwas eigenwilligen Abschluss. Das Album allerdings zeigt die Finnen aber wieder zu alter Stärke zurückkehrend. Zwar gibt es auch auf „One Man Army“, mal abgesehen von dem Country-Song, keine Überraschungen, die Band präsentiert sich halt mit dem, was sie am besten kann! Aber das kann sie bekannterweise ziemlich gut!

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