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EPICUREAN - A Consequence of Design

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Artist EPICUREAN
Title A Consequence of Design
Homepage EPICUREAN
Label METAL BLADE
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Aus Minneapolis steuern hier gleich 3 Johns (Gitarre, Drums und Vocals) mit 3 weiteren Kollegen auf uns zu und konnten nur 4 Jahre nach Gründung einen Deal mit Metal Blade einsacken, welche das Full Length-Debüt nun unter ihrem neu-etablierten „The New X-Treme“-Banner veröffentlichen.
Dabei sind EPICUREAN gar nicht mal so extrem, zocken sie doch eine gut gelungene Mischung aus Prog und Power Metal mit einer ordentlichen Note Metalcore, ohne dabei allerdings zu stark in eine der Richtungen auszureißen.

So überzeugt z.B. „Behind the Chapel Walls“ sowohl durch pumpende Metalcore-Passagen mit brachialen Riffs und fiesen Shouts, aber ebenso durch einen packenden Melo-Refrain mit cleanen Vocals, versierter Lead-Gitarre und atmosphärischer Synth-Untermalung. Das epische „The Burden of Eternity“ orientiert sich deutlich an orchestralen Meistern der Marke ICED EARTH oder auch SONATA ARCTICA und brilliert durch die Kombination von atmosphärischen Keyboard-Passagen, tollen Gitarrenmelodien sowie einem bestechenden Refrain und harte, eingeschobenen Thrash-Passagen. „Illumination“ lässt dann die düstere Death-Schiene mit kalten Melodien, fiesen Synth-Sounds und brachialen Shouts durchscheinen, überzeugt allerdings auch durch die passend gesetzten Prog-Ausflüge, bei denen sich besonders Drummer-John beweisen kann. „To cast the Mourning Shadow“ würde man aufgrund der atmosphärischen Parts mit Power Metal-Riffs und dominanten Keys zu Beginn klar in eben diese Ecke stecken, doch die derben Shouts deuten es schon an, dass sich hier über eine drückende Doublebass hinweg sogar ein brutaler Blastpart den Weg in den sonst etwas verträumten Song bahnt.

Eine wirklich interessante und vor allem mutige Scheibe zaubern EPICUREAN hier aus dem Hut. Denn um soviele Einflüsse schlüssig unter einen Hut zu bringen, muss man spielerisch schon einiges drauf haben. Aber nur 4 Jahre nach Gründung präsentieren sich die Amis als geschlossene Einheit mit wirklich großartigen Musikern, welche eine anspruchsvolle Scheibe präsentiert, die selbst noch nach vielen Durchläufen noch immer neue Facetten offenbart. Stark!

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