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ERIC WOOLFSON - Sings The Alan Parsons Project That Never Was

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Artist ERIC WOOLFSON
Title Sings The Alan Parsons Project That Never Was
Homepage ERIC WOOLFSON
Label LIMELIGHT RECORDS/ SOULFOOD
Veröffentlichung ..
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ERIC WOOLFSON war der zweite und gleichrangige Partner des legendären ALAN PARSONS PROJECTs, das in den Siebzigern und Achtzigern Artrock-Geschichte geschrieben hat. Seinerzeit stand Woolfson immer ein wenig im Schatten seines namensstiftenden Mitstreiters, der in den meisten Fällen auch den Gesang übernahm. Auf Erics neuesten CD mit dem vielsagenden Namen „Sings THE ALAN PARSONS PROJECT That Never Was“ ist das anders. Hier steht der Allrounder, der übrigens auch Rechtsanwalt ist, durchgängig selbst am Mikro und präsentiert Songs, die zu APP-Zeiten nicht veröffentlicht wurden oder ursprünglich für einen anderen Zweck komponiert wurden.

Etwa wie der Opener „Golden Eye“, der für das Musical „Gambler“ vorgesehen war, aber auch jedem APP-Fan gefallen dürfte, denn die typischen Rockelemente treffen auch hier auf die nicht minder stilprägenden sinfonischen Arrangements, die den ALAN-PARSONS-PROJECT-Sound ausmachen. Gleiches gilt für das melancholische „Nothing Can Change My Mind“, das im Musical „Gaudi“ Verwendung fand. Das sanft treibende„Rumour Goin’ Round“ wurde ursprünglich als Instrumental-Bonus auf dem APP-Album „Stereotomy“ veröffentlicht und kommt nun mit Gesang zu neuen Ehren. Ähnliches ist „Any Other Day“ widerfahren: Auch hier war die Ursprungsfassung textlos und fand sich auf dem Longplayer „Eye In The Sky“, während „I Can See Round Corners“ und „Along The Road Together“ erneut Musical-Adaptionen darstellen. Die Nummern gehören zu dem 2007 in Korea uraufgeführten und dort hochdekorierten „Dancing Shadows“, für dessen Musik und Texte ERIC WOOLFSON verantwortlich zeichnet. Mit dem brandneuen „Steal Your Heart Away“ kehrt wieder etwas mehr Schwung ins Geschehen, wohingegen „Somewhere In The Audience“, das wie „Train To Wuxi“ und „Immortal“ eine Demoversion von Songs aus Woolfsons Edgar-Allen-Poe-Musical ist, erneut in sehr ruhigen Fahrwassern schwimmt. „Train To Wuxi“ lässt es noch mal entspannt grooven, dann beschließt „Immortal“ den Reigen mit zuckersüßen Klängen und bombastischen Chorgesängen.

Mit seiner aktuellen Langrille ist ERIC WOOLFSON ziemlich weit entfernt von den ohrwurmträchtigen Popmelodien und Konzeptplatten, die den APP-Ruhm ausmachen. Man merkt, dass die Tracks zu einem nicht unerheblichen Teil für Musicals geschrieben wurden, die es nicht alle auf die Bühne geschafft haben. Mitunter geht’s doch sehr stark ins Operettenhafte – Woolfsons Stimme, die zwar im Laufe der Jahre brüchiger geworden ist, aber immer noch in schwindelerregenden Höhen unterwegs ist, tut ein Übriges, um dem Ganzen einen mitunter sogar kitschigen Touch zu verleihen. Für Musiktheater-Fans und APP-Hardcore-Anhänger.

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