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ERIK PENNY - Bend

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Artist ERIK PENNY
Title Bend
Homepage ERIK PENNY
Label R.D.S
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ERIK PENNY ist über Umwege aus Potsdam nach Berlin gekommen. Umwege? Die Strecke fahren immerhin täglich unzählige Pendler. Richtig, dazu muss man allerdings wissen, dass ERIK PENNY in Potsdam/ New York geboren wurde und weitere Stationen seines jungen Lebens El Paso/Texas und Los Angeles/ Kalifornien waren. Dort sah er für sich irgendwann keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr und entschied deshalb 2008, in die bundesdeutsche Hauptstadt umzusiedeln. Hier sind auch die zwölf Songs seiner dritten Full Length entstanden, die feinsten Singer-/ Songwriter-Stuff bietet und von Simon Frontzek (TOMTE) coproduziert wurde.

Den Anfang macht das eingängige „Under The Gun“, das man umgehend mitsingen möchte, bevor die mit Streichern veredelte Popperle „Santa Ana“ zuckersüß aber nicht klebrig um Gehör bittet. ERIK PENNY beschreibt in seinen Liedern seine Beobachtungen von Erlebnissen und Personen. So bei dem Pärchen geschehen, das sich unter seinem Schlafzimmerfenster gestritten hat und im getragenen „Honey Please“ verewigt wurde. Die erste Single „Fear of Flying“ hat es in letzter Sekunde aufs Album geschafft und gefällt mit Clap-your-hands-Rhythmen und viel Gefühl, bevor es mit „Hannover“ melancholisch weitergeht. „Dreaming of You“ schließt sich gut gelaunt und mit einem Hauch Fifties-Rock’n’Roll an, ehe „Medicine Line“ auf leise Töne setzt. Wunderbar emotionsgeladen ist auch „Cherry“ ausgefallen. Erneut sorgt hier die Cellistin Frederique Labbow (DIE HAPPY) für Gänsehaut-Momente, die vom folkigen „Fight In You“ abgelöst werden. „Side of The Road“ hat das Zeug zum Radio-Smasher und macht ganz einfach jede Menge Spaß. Der Titeltrack „Bend“ zählt hingegen zu den ruhigen Vertretern der Platte und beschreibt die Anpassungsfähigkeit eines Menschen, der unter großem Druck steht, um mit dem sparsam instrumentierten „Say You’re Crazy“ leise zu schließen.

„Bend“ ist ein sehr poetisches Album, das von ERIK PENNYs heiser-rauen, sehr einprägsamen Stimme getragen wird. Das gelungene Songwriting und die Gastmusiker tun ein Übriges, um das Hören der abwechslungsreichen Langrille zum uneingeschränkten Genuss zu machen.

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