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ESKIMO BABY - Actors Suicide

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Artist ESKIMO BABY
Title Actors Suicide
Homepage ESKIMO BABY
Label FINEST NOISE RELEASES
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Die 90er, das waren noch feine Jahre, als HC und Punkfan hatte man zwar nicht die allzu große Wahl, doch fanden sich immer genügend Leutz zusammen, um eine Band zu formieren. Die vier Magdeburger ESKIMO BABY sind in ihrer siebzehnjährigen Bandgeschichte bereits durch so einige Sinnkrisen und Neuerfindungen gestapft. Präsentieren jetzt aber ihre gereifte EP „Actors Suicide“, nachdem vorher vier Jahre totale Stille herrschte.

Die Magdeburger stürmen mit dem Drang der Verzweiflung, reichlich rudimentär krachend und Hardcore-Äcker bestellend durch die Bandgeschichte. Harmonien erklingen zwar immer wieder mal, sind aber ebenso wenig wahrnehmbar, wie der schrecklich leise Gesang – den man sich gerne etwas präsenter gewünscht hätte. So wie es in „Passion“ der Fall ist, samtig fragil umschwebt die Stimme die melancholischen Pianoklänge und die Belastungsgrenzen abtastenden Gitarrenriffs. Leider verliert sich der Rest der acht Tracks in dissonanten Krachorgien, ohne dabei den Staub aus dem Teppich zu klopfen. Als Hörer fühlt man sich verloren in der aufgebauschten Kulisse der Instrumente, welche aggressiv einander angeifern. Brachial und hart lautet die Devise – Hardcore und Noise im steten Tempowechsel vereinend, dabei kommt man aber auf keinen Nenner.

Der „Actors Suicide“ wird leider wirklich vollführt. „Ardour vs Ardor“ mit seiner krachigen Eleganz verpasst es gesanglich daran anzuknüpfen, das straighte Basstreiben von „Pulse, Pulse“ verliert sich im morastigen Soundsumpf und der Hörer letztendlich leider die Lust.

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