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ESKOBAR - Magnetic

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Artist ESKOBAR
Title Magnetic
Homepage ESKOBAR
Label CARGO RECORDS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Sechs Jahre nach ihrem letzten Studio-Output „Death In Athens“ melden sich Daniel Bellqvist und Frederik Zäll – besser bekannt als ESKOBAR – mit neuem Material zurück. „Magnetic“ heißt der Silberling, an dem die Schweden zwei Jahre lang gearbeitet haben und der elf Songs enthält, welche die 1996 gegründete Indie-Pop-Rock-Formation auch hierzulande bekannter machen sollten.

Angefangen beim hymnischen Opener „Untrap Yourself“, der vom eingängigen Stomper „Grab Me“ abgelöst wird, ehe sich „Starlight“ ein wenig zurücknimmt und „Escape“ mit Piano-Einsatz, gefühlvollem Gesang und druckvollen Rhythmen übernimmt. Rhythmusbetont geht es auch mit dem gut gelaunten „Rocketship“ weiter, das mit temperamentvollen Bläsern aufwartet und die Vielseitigkeit der Band unterstreicht. „Minute After Minute“ verlegt sich derweil auf stadiontaugliche große Gesten, wie man sie auch schon mal bei COLDPLAY verorten kann, bevor „To The Rescue“ mit tiefenentspannten Melodien gefällt und „Your My Choice“ als emotionsgeladene Klavier-Nummer im Midtempo-Modus daherkommt. Auch das beschwingte „Our Song“ spart nicht an Empfindungen – vielleicht das Einzige, was man ESKOBAR vorwerfen kann: manchmal tragen sie einfach eine Spur zu dick auf, beispielsweise beim schmachtenden Titeltrack „Magnetic“, mit dem sie wieder ziemlich nah an COLDPLAY-Sounds heranreichen, wohingegen das finale „We Had A Good Run“ entfernt an PLACEBO erinnert.

Bei allen Vergleichen machen ESKOBAR jedoch ihr eigenes Ding und was sie mit „Magnetic“ abliefern, kann sich durchaus hören lassen. Im Vergleich zu vorherigen Platten, ist Album Nr. 6 ein wenig elektronischer ausgefallen, was aber dem melodieverliebten Grundgerüst aber bestens steht.

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