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ETWAS - Ich zieh mich vor dir aus

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Artist ETWAS
Title Ich zieh mich vor dir aus
Homepage ETWAS
Label Motor Music
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ETWAS – hinter diesem unscheinbaren Namen steckt ein flotter Newcomer aus Leipzig, dessen erste Single „Ich zieh mich vor dir aus“ in letzter Zeit einigen sicherlich schon mal, sei es auf den diversen Musik-Sendern oder im Radio, durch die Gehörgänge und/oder über die Iris gelaufen ist.
ETWAS – das sind im Wesentlichen Sidney (Gesang und Bass) und deren Cousin Stefan (Gitarre und Gesang), die beide das gewisse musikalische Etwas suchten und gemeinsam im September 2001 die dazugehörige Band gründeten. Von da an nahm alles einen recht positiven Verlauf. Insbesondere kamen die beiden über ein Demo mit Annette Humpe (in den 80-ern selbst erfolgreich mit Ideal und DÖF) in Kontakt, die seitdem als Beraterin und Produzentin fungiert.

Musikalisch sind ETWAS in der Gitarren-Pop bzw. Pop-Punk-Ecke anzusiedeln, unterlegt mit jugendlicher Frische und deutschen Texten, mit denen in Zeiten des Erfolges von beispielsweise Wir Sind Helden für die eigene Karriere sicher ebenfalls alle Türen offen stehen. Neben dem Single Edit sowie einer geringfügig längeren Version von „Ich zieh mich vor dir aus“ enthält diese Maxi mit „Käfig“ und dem exklusiven „Geh‘ doch zur Tür“ noch zwei weitere Tracks, was bei den üblichen Singlegepflogenheiten leider nicht immer zu erwarten ist.
Der Name des Titelstücks klingt verheißungsvoll und auch Sidneys Stimme lässt auf Großes hoffen. Zwar geht es inhaltlich dann eher um einen Seelenstrip und Beziehungsprobleme als um optische Freuden, dafür rocken im Video anstelle der Band nichtsdestotrotz jede Menge andere Chicas und Chicos halbnackt durchs Bild. Der Song selbst ist sehr eingängig und hat großes Hitpotential, insbesondere der Refrain bleibt wie Schmalz in den Ohren kleben. Nicht ganz dieses Kaliber, jedoch zumindest gehobene Qualität bieten auch die beiden übrigen, etwas „härteren“ Lieder.

Ein guter Einstieg um etwas bekannter zu werden und wenn Ende Oktober dann das komplette Album „Zu viel“ erscheint, auf dem man laut Stefan Musik von Rock über Punkrock bis hin zu Balladen im Singer-Songwriter-Stil erwarten darf, wird in dieser Hinsicht wohl noch ETWAS mehr passieren.

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