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EVERYDAY DOLLARS - Before the Supply

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Artist EVERYDAY DOLLARS
Title Before the Supply
Homepage EVERYDAY DOLLARS
Label SWELL CREEK
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

“’Cause I’m from New York City, where there fly no doves…” Diese Textzeile von SFA sprang mir doch gleich wieder in den Sinn, als mir die CD von EVERYDAY DOLLARS auf meinen Schreibtisch flatterte. Denn „New York Hardcore“ prangt plakativ und selbstbewusst auf dem Jewel Case. Ein Blick auf die Tracklist gibt Titel wie „Kids with a cause“, „Now it’s time (dedicated to RayBeez), „Back in the day“ oder „Youthfight“ preis. Aha, die Mitglieder haben schon in solch illustren Bands wie KILLING TIME oder DARKSIDE NYC gespielt… Dazu noch Old-School-Graffiti-Artwork und fertig ist die Laube. Es sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir es hier nicht mit einer Band zu tun hätten, die (Achtung! Überraschung!) New York Hardcore spielt!

Aber wer jetzt schon angewidert den Kopf abwendet, da neuerdings ja auch gerne unsympathische Bollo-Bands mit diesem Stil in Verbindung gebracht werden, sollte noch einen Moment innehalten, denn das hier ist richtiger Old-School-Shit! Nix cleane vocals, nix 2-Step, nix Metalcore und nix Breakdowns. Das hier ist straighter, arschtretender Mid-80ies Hardcore, angereichert mit einer Extra Portion dreckigem Punk á la BULLET TREATMENT und Konsorten. Abgerundet wird das Ganze durch das kehlige Organ von Rob Daly, der eine Stimme wie geschaffen für diesen Sound hat. Leicht melodisch, aber immer Straßenköter dabei. So muss das sein. Diese CD versammelt Songs aus verschiedenen Phasen der Band, die schon seit 2003 zusammenspielt. Die ersten neun Tracks kommen dabei schon relativ glatt und fett daher (auch wenn der Drum-Sound für meine Ohren ein wenig zu komprimiert daher kommt), Tracks 10-14 sind richtig herrlich old-fashioned produziert und klingen wie eine Originalaufnahme aus der Hochzeit des NYHC. Diese Tracks machen am meisten Spaß. Dann gibt es noch einen Live-Track aus dem CBGBs und als Bonus für die europäische Version des Albums einen brandneuen Track, der ebenfalls eine Menge Laune macht.

Nach 32 Minuten ist der Spaß vorbei und man hat danach zwar nicht das Gefühl etwas Weltbewegendes gehört zu haben, aber fühlt sich dennoch richtig erfrischt. Wer den alten Zeiten hinterher trauert, oder von den ganzen New-School-Sperenzien langsam die Nase voll hat, möge der Band doch bitte einmal ihr Gehör schenken. Wie sangen KILLING TIME schon damals so schön: „Two Steps forward, one Step back!“

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