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EWIG FROST - Aïn’t No Saïnt

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Artist EWIG FROST
Title Aïn’t No Saïnt
Homepage EWIG FROST
Label DISCOS MACARRAS
Leserbewertung
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Das brennende Verlangen nach purem Rock’n’Roll treibt die Wiener Speed-Metal-Punks EWÏG FROST aus der Hölle empor, um von Österreich aus, die Bühnen dieser Welt zu erstürmen. In beinahe 20 Jahren tätowierte Mastermind Nïïtro (Komposition, Text, Gitarre & Gesang) mit acht Veröffentlichungen seine dunklen Botschaften in die Seelen begeisterter Fans. Einflüsse von Szene-Ikonen wie MOTÖRHEAD und DISCHARGE, CELTIC FROST und VENOM bis hin zu DARKTHRONE und CARPATHIAN FOREST fusionieren unter Einwirkung der geballten Energie des Power-Trios. Mit ihrem explosiven Cocktail aus Metal, Punk und Rock’n’Roll wollen EWÏG FROST früher oder später auch den Rest der Welt in Schutt und Asche legen.

Dafür haben die Ösis jetzt „Aïn’t No Saïnt“ im Gepäck – das erste Album seit fünf Jahren und No. 4 in der Band-Discografie. Den MOTÖRHEAD-Einfluss hört man direkt zu Beginn des Openers „Into The Night“ den blitzschnellen Langäxten an, nur hätte Lemmy vermutlich niemals im Wiener Dialekt gesungen. Bei EWÏG FROST kann das schon mal vorkommen, konkret ist dies beim nachfolgenden „In da Not (frisst da Teife de Fliagn)“ und dem tiefenentspannten, bläserschwangeren „De Gier (is a Luada)“ geschehen. Ansonsten waren allerhand Kollegen an dem Silberling beteiligt. Allein für das treibende „New Cold War“ waren Ricky Switchblade (BOOGIE HAMMER), Valentin STRASSER (ROADWOLF), Stevo (REVEREND BACKFLASH) und Lukas Wiltschko (YOUNG NAILS) mit von der Partie. Und den temperamentvollen „Bad Beat Boogie“ zelebriert neben den genannten Herren auch noch Jack Jindra (MOTHERS OF THE LAND) am Rock’n’Roll-Piano. Derweil ist Denika (DUSK) beim High-Speed-Stomper „Back On The Wheels“ für den weiblichen Background-Gesang zuständig, während das bluesige „1918“ Martin Brandy (SKATAPULT) und Leeb (THROES) ans Gebläse gerufen hat. Jazzige Versatzstücke prägen „Desert Unset“, bevor „Mary Jane“ mit viel Schmackes und Commander Vanik (MIDNIGHT, VANIK) an der Lead Gitarre für ein knackiges Ende sorgt.

In Gänze wirkt „Aïn’t No Saïnt“ auf mich leider nicht ganz rund. Es scheint mir, als habe EWÏG FROST und somit Bandvorstand Nïïtro alles auf die Platte gepackt, worauf er so richtig Bock hatte. Das ist natürlich absolut legitim, in diesem allerdings in der Ausführung ein bisschen holprig geraten. Mal ganz davon abgesehen, dass ich dem Wiener Schmäh grundsätzlich so gar nichts abgewinnen kann.

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