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EXELOUME - Fairytale of perversion

VN:F [1.9.22_1171]
Artist EXELOUME
Title Fairytale of perversion
Homepage EXELOUME
Label VICISOLUM PRODUCTIONS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
10.0/10 (1 Bewertungen)

Diese recht junge Kapelle aus alten Norwegern frönt dem Thrash/ Death Metal alter Schule. Ganz was Neues… Aber irgendwie hat man etliche Koryphäen davon überzeugt, hier mit zu arbeiten. Das Cover stammt von Ed Repka, produziert wurde von Rune Stavensli (KEEP OF KALESSIN, BLOODTHORN), Mix/ Mastering wurde von Dan Swanö erledigt, der auch Guestvocals beisteuerte und als Gastklampfer gniedelt Andy LaRoque mit. Aber das macht den melodischen Thrash Metal auch nicht besser. Spielerisch hat man´s drauf, nur packen die Songs nicht so recht.

Die schnelleren Sachen kloppen wie alte THE HAUNTED oder CARNAL FORGE, man höre den guten Titeltrack. Das leicht deathige Organ von Oystein Haltbakk klingt schön heiser-rau, die Klampfenfraktion zockt einige schöne melodische Sachen. Allerdings groovt man etwas zu behäbig im Midtempo rum und explodiert nur zu selten. EXELOUME orientieren sich am US-Thrash Mitte bis Ende der 80er und fügen einen Schuß Früh-90er Death Metal hinzu. Das straighte „Share my Pain (Stalingrad)“, das aber auch nicht ohne progressiven Querpart auskommt, dürfte Technik-Thrashern der damaligen Zeit zusagen. Irgendwie klingt das aber alles zu wirr und zerhackstückt. Instrumental hat das hier zweifelsfrei Klasse, nur brilliante Technik allein schreibt noch keine geilen Tracks. Die schnellen „Psychopath“ und „The Bitsa Maniac“ zeigen, dass die Herren doch auch richtig amtlich könnten, wenn sie wollten… warum wollen sie dann nicht?

So bleibt ein gutes Thrash-Scheibchen mit hervorragenden Instrumentalisten, großen Szene-Ikonen als Unterstützern, aber recht sperrigen Songs. Einen Knaller hat man allerdings noch mit dem Schlußtrack „Our Poisonous Creation“ am Start, der von derben Swanö-Vocals veredelt wird. Kann man anchecken muss man nicht.

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