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EYECULT - Morituri te Salutamus

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Artist EYECULT
Title Morituri te Salutamus
Homepage EYECULT
Label EWIGES EIS RECORDS
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

In den meisten Fällen entstehen Nebenprojekte, wenn einzelne Musiker einer Band nicht alle ihre Ideen in der eigentlichen Band unterbringen können. So auch im Fall von Patrik Carlsson (All Strings, Vocals) und Andreas Akerlind (Drums), die bisher als ANACHRONAEON einige eher weniger durchschlagende Death Metal-Alben veröffentlicht haben. Ungewöhnlich allerdings ist, dass gleich beide Musiker dieses Duos ein zweites Projekt in Arbeit haben, und zwar wieder gemeinsam. So huldigen sie mit EYECULT quasi der anderen Seite der extremen Metal-Medaille – dem Black Metal!

Nachdem bereits 2006 die Gitarren für die 7 Songs eingezockt worden waren, hat man nun endlich auch den Rest fertiggestellt. Und bei einer guten halben Stunde Spielzeit heisst es, nicht zu trödeln und so sägen EYECULT gleich mit „Aeternum“ düster, kalt und straight los. Hier und während des gesamten Albums bieten die Schweden einen ordentlichen Querschnitt des nordischen Schwarzkittel-Metals. So kombiniert man gekonnt brachial knüppelnde Passagen mit treibenden Thrash-Einschnitten und eingestreuten, eiskalten Melodien. Dabei klingen die Drums phasenweise sehr steril abgemischt und daher teils fast wie ein Drum-Compi. Musikalisch geht man also keine großen Risiken ein, sondern orientiert sich klar an klassischer Kost, hier besonders im Sinne der Brutalo-Attacken der Marke DARK FUNERAL und der kalten Atmosphäre neuerer IMMORTAL.

Komplettiert wird „Morituri te Salutamus“ durch den Einsatz von variablen Vocal-Stilen, die mit fiesen Screams, satten Growls und energischen Shouts alle Facetten des extremen Metal-Gesangs darbieten. Eine kurzweilige Black Metal-Salve, welche allerdings die Szene nicht in ihren Grundfesten erschüttern wird.

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