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FALL OF THE LEAFE - Aerolithe

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Artist FALL OF THE LEAFE
Title Aerolithe
Homepage FALL OF THE LEAFE
Label FIREBOX
Leserbewertung
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7.0/10 (1 Bewertungen)

Zugegebener Maßen erschrecke ich schon mal, wenn ich in einer Band-Bio den Begriff „Progressive Metal“ entdecke – dahinter können sich ja auch gerne mal recht obskure Klänge verbergen. Bei FALL OF THE LEAFE allerdings ist diese Furcht vollkommen unbegründet.

Das Album „Aerolithe“ stellt bereits das sechste Werk der Finnen dar, die ihr Debüt „Evanescent, Everfading“ bereits 1998 auf den Markt brachten. Nach eigenen Angaben startete die Band damals mit melodischem Death Metal – seither hat sich stilistisch also ein deutlicher Wandel vollzogen. „Aerolithe“ ist in erster Linie ein sehr rockiges Album, wenngleich auch gerade die Keyboardparts Gothic-Einflüsse erkennen lassen. Besonders deutlich wird dies bereits beim Instrumentalintro „Opening“. Sänger Tuomas Tuominen steuert eine recht eigenwillige Stimme bei, mal melancholisch, mal kraftvoll. Ein deutlicher Schwerpunkt liegt auf cleanen Voclas, wenngleich insgesamt eine recht große Varietät beim Gesang festzustellen ist: Hin und wieder erinnern diverse Growls an die Death Metal-Vergangenheit der Band, und beim sehr melodiösen „All the good faith“ bspw. kann man zudem noch backing vocals ausmachen. „At a breath’s pace“ steuert darüber hinaus punktuell auch leicht verzerrte Vocals bei. Insgesamt ein unerwartet zugängliches Album, das überraschend wenige experimentelle Parts aufweist. So sind bspw. die Gitarrensoli sehr überschaubar und gut in die Songs selbst eingebettet. Auch Bass und Schlagzeug erzeugen zwar abwechslungsreiche Rhythmen, rufen aber keine Unruhe hervor.

Alles in allem würde ich den Stil der Band eher als Gitarrenrock mit düsteren sowie dynamischen Elementen bezeichnen wollen. Wenngleich ein gewisser Metal-Touch sicherlich ebenfalls zu verzeichnen ist. Zwar entfaltet sich das „Aerolithe“ nicht gleich beim ersten Hören, einige Songs weisen aber alsbald deutliche Ohrwurm-Qualitäten auf.

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