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FATAL SMILE - 21st Century Freaks

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Artist FATAL SMILE
Title 21st Century Freaks
Homepage FATAL SMILE
Label GMR MUSIC
Leserbewertung
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10.0/10 (3 Bewertungen)

Wer auf Hardrock steht, sollte jetzt mal die Lauscher aufsperren. FATAL SMILE dürften Einigen vielleicht schon ein Begriff sein, denn wenn man die Biographie der Schweden betrachtet, sind sie recht umtriebig, was das Touren angeht – seit dem Release ihres Erstlings „World Domination“ haben sie etwa 350 Shows weltweit gespielt, u.a. in den USA oder Japan, und sie existieren seit knapp 10 Jahren. Als Toursupport für LORDI (2009) machten sie auch hierzulande einen ziemlich guten Eindruck. Abgesehen davon, wird ihnen aber hierzulande noch die Anerkennung versagt, die ihnen in ihrem Heimatland bereits zukommt. Das könnte sich ändern!

„Welcome to the Freakshow“ heißt der Opener und so verdammt freakig geht es bei den Schweden gar nicht zu, oder doch? Egal ob freakig oder nicht, der Opener reißt mit und sorgt für Partylaune! Wer auf Hardrock, Heavy/ Sleaze Metal steht, wird hier auf seine Kosten kommen. Die Gitarren rocken ordentlich und Klampfer Mr. Y haut ordentlich in die Seiten. Irgendwie hat man den Eindruck, dass man bereits beim ersten Durchlauf der Scheibe mitsingen und rocken kann, denn die Nummern, die da unter klangvollen Namen wie „Raising Hell In Heaven“ aus den Boxen donnern, können mit verdammt eingängigen Refrains aufwarten. Ach was sag ich da, die gesamten Songs bleiben schnell im Ohr. Ein wenig „schleppender“ geht es bei „Judgement Day“ zur Sache, das herausgenommene Tempo macht sich aber gar nicht mal so schlecht und gibt einem eine kleine Verschnaufpause. Das folgende „Broken Heart“ ist, wie man bei diesem Titel schon vermuten kann, eine Ballade mit rockigem Touch. Auch das beherrschen die Schweden. Genug der Schmachterei, „My Private Hell“ wartet mit hymnischen, mitsingkompatiblen Parts auf und hat ordentlich Groove. Beim Rausschmeißer „For The Last In Line“ schlagen die Schweden abermals ruhigere Töne an und beweisen, dass Sänger Blade in rockigen und sehr ruhigen Gefilden gleichermaßen überzeugen kann. Ganz so „schmalzig“ hätte das Album vielleicht gar nicht enden müssen, aber das ist wohl Geschmackssache.

Summasummarum ein knackiges Scheibchen, das Spaß macht und Fans von diversen Hardock/ Heavy Truppen gut in den Kram passen wird. Auch für Fans anderer Gangarten dürfte das hier die richtige Partyscheibe sein. Zugreifen würde ich sagen und unbedingt mal live anschauen.

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