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FATE - Vultures

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Artist FATE
Title Vultures
Homepage FATE
Label METAL BLADE
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Nach und nach nimmt die “The New X-Treme”-Schiene von Metal Blade richtig Fahrt auf. Und Vorsicht, denn wer hier vom melodischen Intro auf die gesamte Platte schließt, dürfte beim ersten richtigen Song „Psychopathic Diary’s“ mächtig ins Schwitzen kommen. Denn hier braten FATE mächtig grindig nach vorne, schießen plötzlich mit irrwitzigen Melodien, Tempiwechseln von Wahsinns-Geballer bis Doom-SloMo, sowie knallenden Moshparts um sich. Dazu röhrt sich Fronter Justin vergleichsweise eindimensional durchs Unterholz. Knapp 2:30 dauert der Angriff und man fragt sich erst mal „What the Fuck??“.

Das folgende „Your Creed is Greed“ gab’s schon als freien Download zu hören und präsentiert die Kalifornier in einem etwas strukturierteren Chaos. So fegen die jungen Metaller (alle nicht mal 20 Lenze) zwar weiterhin unvorhersehbar durch die Stile und Geschwindigkeiten, bringen dies aber schlüssiger und besser arrangiert zustande als noch beim derb ungestümen Opener. Am melodischsten und eingängigsten kommt dann noch der Titelsong daher, so dass man, ohne groß die Härte rauszunehmen, eine kleine Verschnaufpause bekommt. Zum Finale bringt „Ruins of Necropolis“ dann noch einen gelungenen wuchtigen Mix aus knallenden Death Metal-Passagen, Grind-Ausflügen und Thrash-Einlagen und lässt auch mal an die melodischere Phase von NAPALM DEATH erinnern.

Verwunderlich ist wieder einmal, welch spielerischen Können diese junge Band dabei an den Tag legt. Dabei sind FATE auf „Vultures“ sicherlich das ein oder andere Mal noch ein wenig sehr ungestüm unterwegs, doch das täuscht keines Falls über das Potenzial der Amis hinweg. Mit etwas mehr Erfahrung dürften FATE im komplexen Extrem-Metal eine sichere Zukunft haben!

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