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FAZERDAZE - Morningside

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Artist FAZERDAZE
Title Morningside
Homepage FAZERDAZE
Label GRÖNLAND
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Hinter FAZERDAZE steckt Amelia Murray aus Neuseeland. 2014 hat sie erste Aufmerksamkeit mit der EP „Fazerdaze“ erreichen können, nun folgt mit „Morningside“ das Full-Length-Debüt der Musikerin, die Sixties-Pop-Songwriting mit Nineties-Shoegaze- und DIY-Style verbindet.

Entsprechend verträumt startet der Erstling dann auch mit dem quirligen „Last To Sleep“, bevor das nachfolgende „Lucky Girl“ schwungvoll übernimmt und „Misread“ mit schrammeligen Gitarren gefällt. Die Vorab-Single „Little Uneasy“ fühlt sich derweil in halligen Lofi-Gefilden wohl, während „Jennifer“ leise und nachdenkliche Töne anschlägt, ehe beim aufgeräumten „Take It Slow“ der Titel Programm ist. In der Tat braucht es an dieser Stelle kein Tempo um Temperament zu beweisen und auch „Shoulders“ weiß mit Vintage-Keyboards und viel Gefühl zu überzeugen. Mein Favorit ist eindeutig „Friends“, das mit sägenden Gitarren und süßer Melancholie gefällt, doch auch das scheppernde „Half-Figured“ findet seinen Weg in mein Ohr und Herz. Bleibt noch das verspielte „Bedroom Talks“, mit dem die Langrille nach gut 30 Minuten kuschelig endet.

Amalia Murray, die für FAZERDAZE inzwischen auch drei Mitstreiter ins Boot geholt hat, verbindet auf „Morningside“ gekonnt Gesang, Gitarre, Bass, Drum-Computer und dezente Synthies. Sparsam instrumentiert werden diese Zutaten mitsamt Hall und Verzerrung zu einem ebenso luftigen wie verträumten Sound verwoben, der sich alsbald wohlig in des Hörers Hirnwindungen festsetzt.

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