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FIDDLER’S GREEN - 25 Blarney Roses

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Artist FIDDLER’S GREEN
Title 25 Blarney Roses
Homepage FIDDLER’S GREEN
Label DEAF SHEPHERD
Veröffentlichung ..
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Die 25 titelgebenden Rosen stehen für 25 Jahre Speedfolk, für 25 Jahre FIDDLERS GREEN, die mit diesem Jubiläumsalbum 2015 auf Tour gehen. Insgesamt befinden sich 17 Tracks auf dem Album, enthalten auch zwei ganz neue Songs und zwei Klassiker in exklusiven Neufassungen. Zur Band gehören aktuell seit dem Jahre 2001 Ralf „Albi“ Albers (Gesang, Akustische Gitarre, Mandoline, Bouzouki, Banjo), Patrick „Pat“ Prziwara (Gesang, E-Gitarre, Akustische Gitarre, Mandoline, Bouzouki, Banjo), Tobias “The Green Fiddler” Heindl (Geige, Gesang), Stefan Klug (Akkordeon, Bodhrán), Rainer Schulz (Bass) und Frank Jooss (Schlagzeug, Percussion). Das erste Album erschien 1992. Die Gründung der Band erfolgte 2 Jahre vorher aus der Idee heraus, eine „moderne“ Folkformation auf die Beine zu stellen. Seitdem stehen diese Musiker für den Begriff des Speedfolk wie keine andere vergleichbare Gruppe. Speedfolk wird definiert als eine Mixtur aus Punk, Ska, Folk (keltisch und irisch), Rock, Pop und sehr vielen anderen Einflüssen, mit denen sich Tempo machen lässt. Was allerdings nicht bedeutet, dass nicht auch die eine oder andere Ballade im Repertoire wäre, die von den Fans begeistert aufgenommen wird. Mit ihrer Musik erzeugen sie eine Stimmung, die sehr stark an Irland und England erinnert, Hörer kommen schnell auf den Geschmack, den nächsten Pub aufzusuchen und sich ein Pint vom Tresen zu holen. Die Fülle der eingesetzten Instrumente schafft einen ganz besonderen Klangteppich, zu jedem Song sind die jeweiligen Instrumente besonders ausgewählt.

Der Opener „Take Me Back“ leitet das neue Album der Fiddlers schwungvoll ein. Jeder Hörer wird gebührend darauf vorbereitet, den temporeichen Rhythmen zu folgen. Mit einem starken Folklore-Rhythmus folgt der zweite Track „Rocky Road To Dublin“ nach. Folkig mit einem extremen Schuss Hardrock dröhnt schließlich „Victor And His Demons“ in den Ohren und erzeugt eine Stimmung wie bei einem Livekonzert dieser Gruppe. „Yindy“ besticht durch den eingängigen Refrain, den jeder sofort mitsingen kann und wird, so stark ist sein Sog. Mit „Old Dun Cow“ wird das Tempo erneut verdoppelt – zumindest fühlt es sich so an. Man wundert sich, wie der Frontman Albi den Text überhaupt auf die Reihe bringt. „Folk`s Not Dead“ schließt sich in einer poppigeren Version als auf dem ursprünglichen Album an, ohne auf den Drive zu verzichten. Erst mit „Long Gone“, einem keltischen Walzer und Schunkelsong, kehrt etwas Zeit zum Verschnaufen ein. Der Hörer kann sich voll auf den Text konzentrieren. „We Don’t Care“ trumpft dann erneut mit rockiger und leicht metallig-stampfender Melodie auf. „Greens And Fellows“ ist ein Titel, der melodisch wie eine Hymne danach ruft, ein Feuerzeug zu erheben und im Takt zu schwenken. „Never Hide“ als Mutmacher mit einer Melodie, die an einen Marsch erinnert und zwischendurch auch sanfte instrumentale Töne anschlägt. Zum Durchatmen und zum Träumen verleitet „Another Spring Song“. „A Night In Dublin“, „A Bottle A Day“, „Bugger Off“ und „The Night Pat Murphy …“ sind Tracks im üblichen Hochgeschwindigkeitsfolk, die kein Bein still halten lassen. Kräftig und düster erklingt „Burning The Night“ mit einem fulminanten Refrain. Mit „Blarney Roses“ wurde ein irischer Folkloresong aufgegriffen und in eine moderne Fassung gebracht.

Folkrock in einem Tempo, wie nicht anders erwartet. FIDDLERS GREEN beweisen, wofür Folk stehen kann und dass sie aus der musikalischen Szene längst nicht mehr wegzudenken sind. Die Konzerte sollten ein Muss für jeden sein, der ein Herz für das Genre hat.

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