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FIDDLER’S GREEN - Drive me mad!

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Artist FIDDLER’S GREEN
Title Drive me mad!
Homepage FIDDLER’S GREEN
Label DEAF SHEPHERD RECORDINGS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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6.7/10 (12 Bewertungen)

Heutzutage findet man nur noch selten eine Band, die gleich 20 Stücke auf eine CD packt. Noch seltener, dass diese Stücke im Studio live eingespielt wurden und „am seltensten“, dass von besagten 20 Stücken 15 Songs so richtig abrocken. FIDDLER’S GREEN haben dies alles auf ihrem elften Album „Drive me mad!“ verwirklicht und zu den kraft-/ schwungvollen Irish Independent Speedfolk Stücken auch noch 3 wundervolle Balladen, ein Instrumental sowie ein Stück, welches nur mit Percussion und Gesang dargeboten wird, aufgeboten.

Alt eingesessene Fans werden eventuell ein wenig traurig über das Ausscheiden des Gründungsmitgliedes Peter Pathos sein, aber mit Pat Prziwara haben die 6 Erlanger einen würdigen Ersatz an Gesang und Gitarre gefunden. Dass die Scheibe live eingespielt wurde, hat natürlich einen riesigen Vorteil: Die Jungs wirken genauso schwungvoll und fetzig, wie bei ihren legendären Bühnenshows, leider gibt es hierbei aber auch einen Haken. Bei den Stellen, an denen verzerrte Gitarre, Geige und Akkordeon zusammen rocken, klingt es oftmals so breiig, dass die schönen Klänge der beiden Melodieinstrumente durch das Gebrate der Gitarre in den Hintergrund gedrängt werden und beinahe untergehen. Dafür ist die Stimme von Ralf „Albi“ Albers grade auch mit Unterstützung des Neuzugangs Pat wieder einmal genial und kommt natürlich grade in den ruhigeren Stücken wie „Another Spring Song“ oder „Long Gone“ sehr schön zur Geltung. Allerdings klingt „Don’t let go“ schon beinahe wie ein Boygroup Titel und passt irgendwie so gar nicht zum Rest – schlecht ist das Stück deshalb aber noch lange nicht, nur eben anders.

Stefan Klug an Akkordeon und Bodhran sowie Tobias Heindl auf der Geige runden das Gesamtwerk natürlich auf die typisch irische Weise ab und werden den Fans bei der kommenden Tournee bestimmt so manche Blase an die wundgetanzten Füße zaubern, während Frank Jooss an Schlagzeug und Rainer Schulz am Bass die Menge mit schnellen Rhythmen zum Schwitzen bringen werden.

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