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FINK & THE ROYAL CONCERTGEBOUW ORCHESTRA - Live In Concert

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Artist FINK & THE ROYAL CONCERTGEBOUW ORCHESTRA
Title Live In Concert
Homepage FINK & THE ROYAL CONCERTGEBOUW ORCHESTRA
Label NINJA TUNE
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Der Engländer Fin Greenall, besser bekannt als FINK, macht bereits seit Anfang der Neunziger Musik. Im Fokus hat der 41-jährige Singer-Songwriter-Stuff, das im vergangenen Jahr ein ganz neues Gewand erhalten hat, da Mr. Greenall sich gemeinsam mit dem ROYAL CONCERTGEBOUW ORCHESTRA aus Amsterdam zusammengetan und Klassik-Varianten seiner schönsten Lieder eingespielt hat. Das haben METALLICA bereits mit ihrer „SM“-Langrille vorgemacht und auch die BASEBALLS sind schon auf die Idee gekommen, ihren Cover-Songs ein Sinfonieorchester zur Seite zu stellen.

Jetzt also auch FINK und gleich der Opener „Berlin Sunrise“ weiß zu überzeugen. Die Nummer vom 2011er „Perfect Darkness“ gewinnt mithilfe des Orchesters umgehend an zusätzlicher Dramatik und Tiefe. Ein Umstand der auch für das folgende „Yesterday Was Hard On All of Us“ gilt. Der Track vom selben Album präsentiert sich ein wenig leiser, doch nicht weniger eindringlich, bevor mit „What Power Art Thou“ wieder jede Menge Spannung aufgebaut wird. Waren diese ersten Songs eine Kollaboration des Kollegen FINK und des RCO, performen die Instrumentalisten „The Infernal Machine“ und „The Unanswered Question“ im Alleingang und schaffen damit eine Art Soundtrack-Atmosphäre. FINK ist mitsamt seiner Stammmannschaft im Gegenzug bei „Wheels“ und dem Klassiker „This Is The Thing“ vom dritten Longplayer „Distance And Time“ aus 2007 auf sich allein gestellt, bevor mit „Perfect Darkness“ und dem Titelstück „Sort of Revolution“ aus 2009 noch einmal gekonnt gemeinsame Sache gemacht wird.

Wer nicht sowieso schon Fan der FINK-Mucke ist, wird mit dieser Klassik-Verfremdung der selbigen vermutlich nicht viel anfangen können. Gleichwohl sind alle Songs absolut hörenswert und abwechslungsreich. Den Live-Aufnahmen hört man in jedem Fall an, dass sich im Rahmen eines fesselnden Konzertes entstanden sind und beweisen einmal mehr, dass es eigentlich keine Grenze mehr zwischen U- und E-Musik geben sollte.

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