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FIREBIRD - Grand Union

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Artist FIREBIRD
Title Grand Union
Homepage FIREBIRD
Label RISE ABOVE RECORDS
Leserbewertung
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5.5/10 (2 Bewertungen)

Beim Line-Up von FIREBIRD fällt wohl hauptsächlich ein Name auf. Kein Geringerer als BILL STEER ist der Kopf des Gespanns. Und genau das ist der Moment, wo man sich die Frage nach dem Stil dieser Formation aufdrängt, war doch Mr. Steer schon erfolgreich in Krachkapellen wie CARCASS oder NAPALM DEATH unterwegs. Also was erwarten wir von diesen Jungs? Auf keinen Fall eine Kopie anderer erfolgreicher Bands…

Und das ist auch gut so. Denn bereits die ersten Töne des Openers „Blue Flame“ geben die Richtung an, die unmissverständlich Hard Rock heißt. Im gemächlichen Takt rockt das Stück voran und weiß sich dank eines guten Solos an der E-Axt im Ohr festzusetzen. Mit „Jack The Lad“ führt man diesen Stil weiter. Nicht aufregend aber gut und eingängig wird das Stück zum Selbstläufer. Bei „Release Me“ kommt eine Ballade an den Start, die mit ihrem gediegenen Takt zum Mitschunkeln einlädt. „Lonely Road“ wartet dann in den ersten Sekunden mit einem gewissen AC/DC-Feeling auf. Eigentlich jeder der Songs kokettiert mit den Stücken der australischen Veteranen und auch anderen bekannten Größen. Einflüsse von CROSSROAD JAM sind unverkennbar – vor allem zu „Raw Brew“-Zeiten. Aber auch andere, vor allem ältere Formationen, standen für die Kompositionen Pate. Ein wenig LED ZEPPELIN hier, ein Hauch BLACK SABBATH da, einen Happen THIN LIZZY noch dazu und das Ganze garniert mit LYNYRD SKYNYRDschem Zuckerguss. Und jeder, der jetzt ob der fehlenden Innovation mosert, dem sei gesagt, dass das hier (meines Erachtens) wohl auch nicht Sinn und Zweck ist. Vielmehr geht es hier darum, melodischen Rock zu präsentieren, der mit ein wenig Klischee in den Texten, viel Spielfreude und einem Hauch Blues daherkommt, um einfach Spaß zu machen. Denn trotz diverser hörbarer Einflüsse sollte man nicht außer Acht lassen, dass es die Jungs schon eine ganze Weile gibt und sie nicht einfach kopieren, sondern ein eigenes rockendes Gebräu präsentieren. Und dieses wurde hochwertig destilliert und knallt wie es knallen soll.

Also, liebe Rock-Fans – auf so eine CD habt ihr gewartet! Hier stimmt alles. Fette Riffs, tolle Soli, rhythmische Drums und ein angenehmer Sänger, der in vernünftigen Höhen agiert. Wie singen die Jungs zum Schluss doch so schön: „Could anybody see the light?“ Bei dieser Veröffentlichung auf jeden Fall!

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