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FIREBIRD - No.3

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Artist FIREBIRD
Title No.3
Homepage FIREBIRD
Label STEAMHAMMER/ SPV
Leserbewertung
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Jetzt ist klar, wieso der gesamte Mai verregnet und kalt war: Der Sommer wartete noch auf die Veröffentlichung des neuen Albums von FIREBIRD! So locker und entspannt wird hier aufgespielt, dass ich als erstes an G. LOVE denken musste – ohne den Hip Hop, wohlgemerkt!

Dabei kommen die einzelnen Mitglieder der Band aus einer eher härteren Ecke: Bassist/ Organist Leo Smee spielt hauptberuflich bei CATHEDRAL und Drummer Ludwig Witt bei den SPIRITUAL BEGGARS, an deren 70’er-beeinflussten psychedelischen Rock dieses Album noch am ehesten erinnert. Der Mittelpunkt von FIREBIRD, um den sich alles dreht, ist jedoch Sänger und Gitarist Bill Steer (NAPALM DEATH, CARCASS), der vielleicht nicht mit einer Weltklasse-Stimme gesegnet ist, dessen Licks und Riffs ihn jedoch für mich zu einem der besten Gitaristen derzeit machen. Hätte nicht gedacht, dass es jemals wieder Spass machen könnte, sich eine von Gitarrensoli geprägte Platte anzuhören, doch der sparsame, melodische Stil von Steer hält einen von Anfang bis Ende bei der Stange.

10 Songs (+ Bonustrack) findet man auf „No. 3“ – Höhepunkte gibt es genug. „Tumbling Down“ gefällt mit cooler 60’er Jahre Orgel und der unwiderstehliche Groove von „Station“ scheint nie enden zu wollen (und es ist fast schon schade, dass er es dann doch tut). Demnächst ist die Band zusammen mit „Fu Manchu“ auch in Deutschland auf Tournee – auf keinen Fall verpassen!

P.S.:
Ludwig Witt und Leo Smee haben nicht an den Aufnahmen zu dieser CD teilgenommen, dafür waren Roger Nilsson (SPIRITUAL BEGGARS /THE QUILL) am Bass und George „Jolle“ Atlagic (THE QUILL) dabei. Thanx, Alex!

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