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FITZCARRALDO - Fitz

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Artist FITZCARRALDO
Title Fitz
Homepage FITZCARRALDO
Label BAXXBEATMUSIC
Leserbewertung
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5.7/10 (25 Bewertungen)

Im Mai erschien die EP „Oldenburg”, die bereits in der neuen Fünfer-Band-Formation aufgenommen worden ist; jetzt legen die Augsburger mit ihrem jüngsten Longplayer „Fitz“ nach und bescheren erneut emotionale Exkursionen in atmosphärische Soundgefilde mit ausladenden Spannungsbögen und brachialen Ausbrüchen. Was anderes erwartet man ja auch kaum von einer Kapelle, die sich nach einem Werner-Herzog-Fim, mit dem exzentrischen Klaus Kinski in der Titelrolle benannt hat.

Allerdings geht es neuerdings bei FITZCARRALDO nicht mehr ganz so ungestüm zur Sache. Zwar startet die Platte mit „Drowning“ zunächst kräftig scheppernd, findet dann jedoch in etwas ruhigeres Fahrwasser, die „Fear The Ghosts“ ebenfalls nur für eruptive Entladungen verlässt. „Mountains“ ist anfangs außergewöhnlich zahm geraten, bringt jedoch genügend Biss mit, um zu fesseln, was ebenso für das eingängige „How Did We Get Here“ gilt. Frickelig und mit verfremdeten weiblichem Sprechgesang präsentiert sich „Alle The Things“, bevor „Together“ sich instrumental durch die Gehörgänge arbeitet und das finale „Embrace“ noch einmal Tempo und Lärm macht.

Wie gewohnt, wird es „Fitz“ als 12’’-Vinyl mit einer Limitierung auf 100 Exemplare geben. Natürlich wieder in klassischer DIY-Manier inkl. eigenem Artwork und Fotobooklet über den Entstehungsprozess der Langrille. Es steckt also wieder viel FITZCARRALDO-Herzblut in der Veröffentlichung, die im Vergleich zu den Vorgängern mehr Gespür für Melodien und Liebe zum Detail offenbart.

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