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FIVE FIFTEEN - Alcohol

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Artist FIVE FIFTEEN
Title Alcohol
Homepage FIVE FIFTEEN
Label SWEDEN ROCK RECORDS/ POINT MUSIC
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Ob das Album-Cover nun dazu führt, dass sich Musikinteressierte spontan zum Kauf dieser CD entschließen, ist eher unwahrscheinlich. Wenigstens gibt es eine Geschichte dazu: Nach einem Gig der Band kommt ein im Anzug gekleideter Geschäftsmann auf den Tourmanager zu und präsentiert ihm sein Tattoo. Der Tourmanager betätigt den Auslöser, und wir alle können das Resultat bewundern. Ein paar Facts zur Band: Nach mehr als 500 Gigs von Dänemark bis Mexico und acht Studioalben (der Erstling „Progressive Hard Rock Beyond The Mainstream“ erschien 1994) lassen die Finnen jetzt „Alcohol“ auf die Rock ’n’ Roll Gemeinde los.

Keine Ahnung, ob man in Finnland Marius Müller-Westernhagen kennt. Aber von der Atmosphäre her erinnert das Intro „Alcohol“ an den Klassiker „Johnny W.“. „Till The Next Time To Say Goodbye“: Leichtfüßiger Rocker mit gelungenem Break und überhaupt nicht altbacken produziert. „Two Partners In Crime“: Wie es sich für den Titel gehört, handelt es sich um ein Duett. Eingesungen von Mika Järvinen (männliche Vocals) und Maikki Liuski (weibliche Vocals). Musikalisch ist eine gewisse BEATLES Schlagseite nicht zu verleugnen. „Fill Your Head With Rock“: Progressiv und mit an Jon Lord (DEEP PURPLE) erinnerndes Keyboard-Spiel. “Delirium”: Erdiger Rock `n Roll. „Alcohol“: Nimmt den Faden aus dem Intro auf. Unspektakulär gut mit sehr schönen Gitarrenparts. „Gypsy (Of A Strange And Distant Time)”: Gelungene Umsetzung eines Songs von Justin Hayward. „Dollhouse“: Leicht depressive Grundstimmung, die beim Refrain kippt. „I Went To See The Nightmare“: Hatte ich vorhin bereits von depressiver Grundstimmung gesprochen? Hier gibt es den Nachschlag. „Mrs Death Pays A Visit At On The Rocks“: Rockt vergleichweise unbekümmert ab. “Northern Boy Blues”: Versprüht lockeres Blues Feeling. “Old Hairy Dogs Almost Dead”: Sicher ein Highlight der Scheibe. Männlicher und weiblicher Gesang, gesprochene Wörter im Mittelteil, die mit tollen Gitarrenklängen hinterlegt werden und ein kraftvolles Finale. „Alcohol (Coda)“: Schließt den Kreis, der mit dem Intro begonnen wurde.

Der Zuhörer muss seine Ohren schon sehr spitzen, will er die von der Band genannten Vorbilder DEEP PURPLE, LED ZEPPELIN oder URIAH HEEP heraus hören. Macht aber nichts. Dafür gibt es hier zeitlose Rockmusik, die (mit gewohnt sauberer Produktion aus den Finvox Studios) absolut zeitgemäß herüber kommt.

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