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FLASH FORWARD - Golden Rust

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Artist FLASH FORWARD
Title Golden Rust
Homepage FLASH FORWARD
Label UNCLE M MUSIC
Leserbewertung
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9.5/10 (2 Bewertungen)

FLASH FORWARD haben Zuwachs bekommen. Die 2010 gegründete Alternative-Kapelle aus dem Ruhrgebiet rekrutiert sich nicht mehr nur aus dem Sänger und Gitarristen Stefan Weigel, Drummer Tino Wilczewski und Bassist Jakob Wolff, sondern nunmehr auch aus Gerrit Kühne am Sechssaiter und Mikro. Der Neuzugang hat sich dann auch gleich mal auf dem fünften Studio-Output „Golden Rust“ verewigt.

Die Band beschäftigt sich auf „Golden Rust“ mit der Schnelllebigkeit unserer Zeit und den Konsequenzen für einen selbst. Diese Themen sind sozusagen programmatisch für das Album, denn die Platte wurde parallel zu einem Tour-Marathon in Begleitung von ENTER SHIKARI und TO THE RATS AND WOLVES aufgenommen. Als Antwort auf Zeitdruck und Vielbeschäftigung bringt der Vierer das hymnische „Time Lapse“ mitsamt hinreißender Gitarrentürme ins Spiel. Den Anfang macht jedoch das ebenso treibende wie tanzbare „Shoot Me Down“, worauf dank „Give Me All Your Love“ ein Duett mit DEAF-HAVANNA-Fronter James Veck-Gilodi folgt. Mit im Gepäck: zarte Indie-Momente und ein tobender Alternative-Refrain. Die Gitarrenriffs zu Beginn des impulsiven „Lifeline“ haben FLASH FORWARD zweifellos bei FRANZ FERDINAND geklaut, aber auch ihre eigene Handschrift kann sich hören lassen. In diesem Sinne schließt sich auch das energiegeladene „Dancing In The Dark“ und auch die beschwingte Feststellung „It Doesn’t Hurt To Dream“ macht Lust auf mehr. Leisere Töne schlägt das Quartett mit „Honestly“ an, bevor „Creeper“ erneut auf den Indie-Dancefloor bittet und mit seinem Chorus an die frühen FALL OUT BOY erinnert. „The Consequence“ übernimmt mit viel Druck, ehe „Remedy“ mit einem nachdenklichen Unterton ins Bein geht. Auf der Zielgeraden startet „The Voice“ mit einem minimalistischen Beat, der in einer mutigen Hymne an das Weitermachen mündet.

Auf diese Weise servieren uns FLASH FORWARD auf „Golden Rust“ einen abwechslungsreichen Mix aus Indie-Pop und Alternative-Rock. Wer auf den gefühlvoll-wuchtigen Style von YOU ME AT SIX, BIFFY CLYRO und THE HUNNA steht, sollte auch bei den Jungs aus dem Pott ruhig mal ein Ohr riskieren.

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