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FLESH DIVINE - Necropolis

VN:F [1.9.22_1171]
Artist FLESH DIVINE
Title Necropolis
Homepage FLESH DIVINE
Label PERENNIAL QUEST RECORDS
Leserbewertung
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Das heilige Fleisch aus Frankreich existiert nunmehr seit 1999 mit kurzen Unterbrechungen, wobei die einzelnen Bandmitglieder keine Unbekannten in der harten Szene sind. Vor allem Shouter „Brother Justice“ kennt man von den alteingesessenen GURKKHAS. Nach nur einem Demo („Uranium Corporation“) wurde das junge französische Label Perennial Quest auf das Quartett aufmerksam. Weitere Informationen liegen mir nicht vor, es existiert noch keine richtige Homepage und auch das qualitativ nicht sehr hochwertige Booklet gibt sich geheimnisvoll.

Also lassen wir die Musik für sich sprechen und die ist recht abwechslungsreich ausgefallen. Es gibt Death/ Thrash und Heavy-Einflüsse. Der Opener „Across the Bridge“ ist ein typisches Beispiel für die Verschmelzung von eingängigen, sehr MAIDEN artigen Riffs und tiefem Death-Geröchel. Von dieser Art Tracks gibt es einige auf der 42minütigen Scheibe, Brother Justice geht wesentlich brutaler zur Sache als seine Instrumentalkollegen. Daneben wurden einige Uptempo-Parts integriert wie auch atmosphärische Zwischenspiele, einmal sogar mit weiblichem Gesang („My Story“). Schottische Highlander Dudelsäcke („Procession“) und dezent eingesetzte Keyboards runden den Stilcocktail ab.

Die ganze Angelegenheit fällt leidlich unterhaltsam aus, wurde ordentlich produziert und versiert eingespielt. Die Zielgruppe erschließt sich mir nicht ganz, denn Heavy-Freaks dürfte der „Gesang“ stören, während den richtig Harten die Gitarren zu süßlich ausgefallen sein dürften. Wer sich in der Schnittmenge wohlfühlt, mag sich aber an dem insgesamt ordentlichen Debüt versuchen!

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