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FLIEHENDE STÜRME - Warten auf Raketen

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Artist FLIEHENDE STÜRME
Title Warten auf Raketen
Homepage FLIEHENDE STÜRME
Label DARK DIMENSIONS
Leserbewertung
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9.0/10 (1 Bewertungen)

Zitieren wir doch erst mal ein wenig aus Wikipedia: „FLIEHENDE STÜRME sind eine deutsche Wave-Punk Band, die Mitte der 1980er Jahre aus der Stuttgarter Punkband CHAOS Z hervorging. FLIEHENDE STÜRME, deren Stil auch als Depro-Punk beschrieben wird, […] galten als Crossover aus deutschem Hardcore-Punk und klassischem Dark Wave.“

Das sagt wohl genug darüber aus, welche Musik einen auf dem Album „Warten auf Raketen“ erwartet, das so in etwa das neunte oder zehnte Studioalbum der Gruppe sein dürfte (ich bitte die vage Angabe zu entschuldigen, aber durch EPs und 7″-Singles, die dann auf irgendeinem anderen Album wiederauftauchen, ist die Diskographie ein klein wenig unübersichtlich). Frontmann Andreas Löhr, der nach dem Tod seines Bruders die Formtion einige Jahre lang als Soloprojekt fortführte, hat sich für das aktuelle Werk Jens Halbauer am Schlagzeug und Uwe Hubatschek am Bass dazugeholt und mit ihnen die (wie gewohnt) von Löhr selbst geschriebenen Songs aufgenommen, und das tut FLIEHENDE STÜRME durchweg gut.

Zwar hat sich am Stil nichts Grundlegendes geändert, da klingt nichts verspielt, da finden sich keine Schnörkel, und textlich und musikalisch ist das alles schnell auf den Punkt, dennoch vermittelt „Warten auf Raketen“ mehr als seine Vorgänger das Gefühl, dass da eine richtige Band am Werk war, nicht aber ein Solokünstler, der ein paar Studiomusiker um sich geschart. Aller Härte zum Trotz schlägt Löhrs Truppe in Tracks wie „Schatten“ und „Still“ auch mal leise Töne an, und „Tiefe“ hat sogar etwas Hypnotisches, was zum Songtitel und -text passt, sich aber dem eingangs zitierten „Depro-Punk“ völlig entzieht und dadurch angenehm aus dem Rahmen fällt.

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