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FLINT GLASS - Nyarlathotep & From Beyond EP (2-CD)

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Artist FLINT GLASS
Title Nyarlathotep & From Beyond EP (2-CD)
Homepage FLINT GLASS
Label FUNKWELTEN
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Wer es elektronisch gerne krachen lässt, der ist bestimmt schon das eine oder andere Mal auf den Namen FLINT GLASS getroffen, zumindest durch einen seiner zahlreichen Live-Auftritte, Remixe, Samplerbeiträge oder als Betreiber des Labels Brume Records. Der Pariser Gwenn Trémorin, der Mann hinter dem 1999 gegründeten Ein-Projekt, engagiert sich viel in Sachen dunkler elektronischer Musik. In eigener Mission hat FLINT GLASS bisher zwei Alben, eine Split-VÖ mit TELEPHERIQUE und eine Remix-Scheibe herausgebracht. „Nyarlathotep” ist nicht etwa ein neues Werk, sondern die auf 500 Exemplare limitierte Neuauflage der zweiten CD aus dem Jahre 2006.

Musikalisch kann man FLINT GLASS dem Dark Electronica zuordnen, genauer gesagt eine Mischung aus Illbent, IDM und Rhytmic Noise. Hin und wieder, vor allem zwischen den einzelnen Tracks, überbrücken Ambientflächen den zumeist treibenden Beat. Der Sound ist kalt, aber sehr melodisch, dennoch fehlt ihm (bewusst) das letzte Quäntchen, um auch tanzbar zu werden. Trémorin verzichtet komplett auf Vocals. Ob das dem Album zugute kommt, sei dahingestellt. Die insgesamt 19 Tracks folgen einem regelrechten Spannungsbogen, ruhig beginnend und stetig mit kleinen ruhigeren Phasen ansteigend. Beim bewussten Hören hat man häufig das Gefühl, gleich kommen die richtigen Kracher à la AH CAMA-SOTZ oder THIS MORN’ OMINA. Aber ganz soweit geht es dann doch nicht. Obwohl die letzten vier Songs Remixe von eben diesen beiden Projekten und DISHARMONY, XABEC sowie EMPUSAE sind, klingen sie doch genau wie FLINT GLASS.

Um die Kaufüberlegung zu erleichtern findet sich in dem Digipack mit neuem Artwork eine weitere CD, besser gesagt CD EP mit dem Titel „From Beyond“. Darauf sind vier neue Stücke, die sich reibungslos an ihre Vorgänger anschließen, sowie drei kurze Zwischentracks zu hören. Beide Scheiben sind ganz nett anzuhören und haben durchaus gelungene Sequenzen, ihnen fehlt aber das gewisse Etwas (vielleicht die Vocals?), um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. So wirken sie bei längerem Hören recht monoton und austauschbar.

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