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FOR MY PAIN… - Fallen

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Artist FOR MY PAIN…
Title Fallen
Homepage FOR MY PAIN…
Label SPINEFARM RECORDS
Leserbewertung
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FOR MY PAIN…, Finnen, Spinefarm, was für Musik könnte das wohl sein? Natürlich Gothic Metal, anscheinend die Lieblingsmusik aller Lappen. Was 1999 als gedankliches Projekt der beiden ETERNAL TEARS OF SORROW Mitglieder Altti Veteläinen und Petri Sankala begann, wurde erst Jahre später Realität, da potenzielle Mitstreiter in Zeitnot waren. Dann aber holte man sich namhafte Mitstreiter ins Boot: Tuomas Holopainen, Keyboarder von NIGHTWISH, Lauri Tuohimaa, Gitarrist der relativ unbekannten MAPLE CROSS sowie Olli-Pekka Törrö (ebenfalls ETERNAL TEARS OF SORROW). Als Sänger wählte man Juha Kylmänen (REFLEXION) aus, womit das Line-Up komplett war.

Mit so einer Besetzung muss man nicht lange vor den Haustüren diverser Labels betteln gehen und so konnte man sofort mit der Aufnahme des Debüt-Albums „Fallen“ beginnen, Tico-Tico Studios sowie Finnvox Mastering inklusive. Dementsprechend bombastisch hört sich der Sound an, welcher die Kompositionen im rechten Licht erstrahlen lässt. Zum Glück haben wir es hier nicht mit einer H.I.M.-Kopie zu tun, da man den melancholischen Sound eher mit ein wenig Power-Metal versetzt. Man könnte insgesamt gut von einer metallischeren Variante meiner Faves CHARON sprechen. Juha erreicht zwar nicht ganz das entsprechende Timbre, füllt den Sängerposten aber dennoch mehr als akzeptabel aus. Die Keyboards sorgen nur im Hintergrund für ein wenig Unterstützung, die Gitarren und diverse Solis stehen im Vordergrund. Und natürlich die Refrains, welche augenblicklich ins Ohr fahren. Für 2 Tracks holte man sich zusätzlich noch eine weibliche Sängerin als Kontrastmittel ins Boot (Miriam Renvâg), das ist auch vollkommen ausreichend…

„Dancer in the Dark“ und das flotte „Rapture of Lust“ sind meine persönlichen Lieblinge, aber auch die anderen Stücke fallen kaum ab. Gothic Metal und möglicherweise auch NIGHTWISH-Fans werden sich das hier nicht entgehen lassen wollen, Genre-Gegner hingegen werden durch diese Scheibe nicht umerzogen. Ein sehr gelungenes Release einer Formation, die noch beweisen muss, ob sie eine dauerhafte Alternative sein will…

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