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[email protected] - Straight

VN:F [1.9.22_1171]
Artist [email protected]
Title Straight
Homepage [email protected]
Label HAND OF BLUE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.0/10 (1 Bewertungen)

Ein wenig länger hat´s gedauert, nach der dritten EP nun auch endlich ein Album einzutüten. Hauptgrund dürfte der Split mit ex-Vokalist Andreas Lohse gewesen sein (der seitdem mit MOMENT OF DETONATION stark am Start ist!), denn für den doch sehr frickeligen Sound muss man erstmal einen passenden Sänger finden. Der wurde in Sebastian Wischermann aufgetan, der zwar nicht über den Stimmumfang eines Herrn Lohse verfügt, aber dennoch gut zum neuen Material passt. Das ist noch technischer, Math-frickeliger und vertrackter, aber auch derber ausgefallen als in der Vergangenheit.

Schon gleich der völlig irre-abgepfiffene Opener „The Mind Slavery“ gibt die Richtung vor und präsentiert nahezu alle unzähligen Facetten des Bandsounds. Damit muss man sich national vor nix und niemand fürchten und auch international muss man sich vor keiner ähnlichen Combo verstecken! OK, wer zockt auch schon einen solch wüsten Mix??? Da hört man ganz viel Math-Gefrickel, Deathcore, KORN, MESHUGGAH, DEATH, atmosphärische Passagen, Riesenrefrains, irres KATAKLYSM-Geblaste, Thrash, Prog, Power, MR. BUNGLE(man höre mal „Dharma“!), Growlsingkreischflüster-Gesang, komplett wahnsinnige Schlagzeugarbeit von S. Sabir-Bosanac, noch wahnsinnigere Klampfenarbeit von ADRIAN WEISS (man höre auch seine superben Soloalben!) und Mischa… und obwohl allein schon im Opener mehr passiert als bei anderen Bands in der gesamten Diskografie, schafft man es doch oft genug, den Songs eine nachvollziehbare Struktur zu verpassen! OK, unfallfrei headbangen könnte schwierig werden, aber dafür steht die Kinnlade auch zu weit offen… Man fährt zum Glück meist ein extrem derbes Riffbrett, bettet aber immer wieder überraschende, ruhigere, atmosphärische Parts ein, die mit ihrer melodischen Klasse und herausragenden Soli punkten.

Sicher, easy listening geht anders, ist hier aber auch gar nicht gefragt. Hier wird instrumentaler Extremsport in Vollendung zelebriert, der zudem wuchtig und klar produziert ist. OK, manchmal übertreibt man es ein wenig mit der Vertracktheit, aber völlig krasse Tollheiten wie „The Mind Slavery“, „3 Logic Dead“, „Virtual Fuhrer“, Colours“ oder das komplett durchgeknallt-knüppelige „Sickness“ gehören auf jeden Extrem-Frickel-Metal-Teller! Abgerundet wird dieses im positivsten Sinne irre Werk von einem extrem schicken Artwork aus der Feder von Björn Goosses (Killustrations, NIGHT IN GALES).

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