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FORSAKEN - Dominaeon

VN:F [1.9.22_1171]
Artist FORSAKEN
Title Dominaeon
Label GOLDEN LAKE PRODUCTIONS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
10.0/10 (2 Bewertungen)

Erstmal vorneweg: Es handelt sich hier nicht um eine neue Scheibe der Schweden Deather THE FORSAKEN oder der ebenfalls existierenden Ami-Thrasher, sondern um die Doomster aus Malta!

Schon seit 1991 grooved der Vierer durchs Unterholz und konnte trotz guter Vorgänger-Alben wie das 2004er Werk „Aima Mundi“ noch nicht so viel Staub aufwirbeln. Eigentlich schade, denn die Malteser haben es mehr als drauf. Eine epische Düster-Perle nach der nächsten schwappt hier aus den Boxen. Schleppende Riffs, groovende Drums und eine wirklich gute Gesangsleistung von Fronter Leo Stivala, der sowohl die energischen als auch die growligen Shouts genauso gut trifft wie die dominierenden cleanen Passagen, können über die gesamten 53 Min. mehr als überzeugen. Die durch den Ausstieg von Mario wegfallenden Keyboards vermisst man auf „Dominaeon“ eigentlich kaum. Wenn ein Song (u.a. „Obsidian Dreams“ oder „The Celestial Alchemist“) mehr Tiefe braucht, baut man einfach Schul-Chor aus St. Monica ein und schon ist das Tasteninstrument vergessen.

Eine wirklich gute Doom-Scheiblette, die zwar nicht ganz an die ehrwürdigen CANDLEMASS oder die legendären SOLITUDE AETERNUS heranreicht, aber sich unter keinen Umständen hinter den großen des Genres zu verstecken braucht. Malta: 10 Points!

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