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FOUNDATION HOPE - Tunes for the Wounded

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Artist FOUNDATION HOPE
Title Tunes for the Wounded
Homepage FOUNDATION HOPE
Label COLD MEAT INDUSTRY
Leserbewertung
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„42 Prozent der Mädchen und 25 Prozent der Jungen sagten, dass sie ernsthafte Gedanken hatten, einen Selbstmord zu begehen. Jedes fünfte Mädchen und jeder zehnte Junge gaben an, bereits versucht zu haben, sich umzubringen.“ – Was will uns dieser Hinweis auf der CD sagen? Hat es vielleicht etwas mit der Musik von FOUNDATION HOPE zu tun? Ich denke eher nicht, denn das holländische Projekt von Joep Smaling macht zwar Dark Ambient und experimentelle Musik, aber nicht so düster, dass man sich nach dem Hören gleich nach dem Leben trachten will.

„Tunes for the Wounded“ ist bereits die fünfte Veröffentlichung nach drei Alben und einer Split-CD. Das ist für gerade mal vier Jahren Bestehen von FOUNDATION HOPE ein ordentlicher Output. Leider auch auf Kosten der Qualität. Die Musik ist zu experimentell und konfus ausgefallen. Das klingt teilweise so, als ob mal eben beim Proben mitgeschnitten wurde. Zweifellos gibt es dabei auch richtig gelungene Passagen. Hätte Smaling sich auf diese beschränkt, wäre „Tunes for the Wounded“ zwar wohl erst sein zweites, aber dafür ein äußerst gelungenes Werk. So ist es jedenfalls (noch) kein Dark Ambient, der das Gütesiegel cmi verdient. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Die gelungenen Stellen zeichnen sich durch Ambient-Strukturen aus, die mit Industrial-Parts aufgebrochen werden, verzerrte Gitarren-Drones tun ihr Übriges. Wesentliche Elemente bleiben aber auch immer melodische und harmonische Stellen als eine Art Gegenpol. Fast so, als finde ein Kampf zwischen Hoffnung und Verzweiflung statt. Dabei kommt FOUNDATION HOPE, abgesehen von seltenen Samples, ganz ohne Stimme aus.

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