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FRACTURED SPINE - Memoirs Of A Shattered Mind

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Artist FRACTURED SPINE
Title Memoirs Of A Shattered Mind
Label INVERSE RECORDS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

So gut die Mexikaner BLOODLASH eben im Player rotierten, so mies kredenzen uns Inverse Records nun das zweite Album der Finnen FRACTURED SPINE. Die bestehen aus den Brüdern Antti und Timo Kirjavainen, wobei Antti für alle Instrumente zuständig ist und beide für die Vocals. Laut Labelwisch soll hier atmospheric Death/Doom erschallen… doch davon hör ich hier fast gar nix.

Nach dem kruden Intro rappelt „Dead to Me“ mit miesem Sound und noch mieserem Drumcomputer los, dazu gesellt sich Goth-Geklimper und Gekrächze aus dem Hintergrund, die Rhythmus-Wechsel sind völlig abstrus. Schrott. Im zweiten Track macht man dann plötzlich einen auf Goth-Rocker der Marke alte real 80er-Gothkapellen und gibt dabei erstaunlicherweise gar nicht mal so eine schlechte Figur ab!?! Die leicht leidenden cleanen Vocals passen, der mit weiblichen Vocals unterlegte Chorus ist gar cool, aber wenn man denkt, jetzt geht´s nochmal richtig ran, hört der Song nach 3 Minuten einfach auf! „Deprived of Daylight“ lässt dann mal sowas wie Doom Death los, Marke alte MY DYING BRIDE, kann aber nix außer langweilen und uninspiriert vor sich hin dümpeln. Das gilt auch für den Rest der Scheibe, die sich auch bei den letzten 3 Songs nicht entscheiden kann, wen sie überhaupt als grobe Zielgruppe hat. Mal ganz abgesehen davon, das die Songs auch völliger Quark sind.

Vielleicht sollten die beiden mal versuchen im reinen oldschool-GothRock was zu machen, denn das ist der einzige annehmbare Track („This Dying Soul“), anstatt einen auf Black/ Death-Doomer zu machen. Überflüssig.

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