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FRANC MOODY - Into The Ether

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Artist FRANC MOODY
Title Into The Ether
Homepage FRANC MOODY
Label AWAL RECORDINGS
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„Into The Ether“ ist das zweite Album der Londoner Combo FRANC MOODY, die aus den Herren Ned Franc und Jon Moody besteht. Als Einflüsse geben die beiden DAFT PUNK, JAMES BROWN und JAMIROQUAI an und so verwundert es nicht, dass es auf dem Silberling einen von Soul, Funk und Space-Disco geprägten Sound zu hören gibt.

Außerdem dienten Spaghetti-Western-Soundtracks und die breitwandige Bildsprache von Filmen wie ‚Mad Max‘ und ‚Lawrence von Arabien‘ als Inspirationsquellen. Vom melancholisch dahinschreitenden Discosound der neuen Single „I’m In a Funk“ bis zum packenden Groove von „Mass Appeal“ fühlt sich die Platte fast traumartig an und präsentiert eine Band, die unbeirrt ihre eigene Welt erschafft. Die vorherrschenden Themen des Longplayers sind die Suche und das Streben nach einem gelobten Land. Damit trifft es den Kern von FRANC MOODYs Wunsch nach Eskapismus, vermittelt aber auch die geradezu transzendentale Freude des Lebens im Moment. Selbige entlädt sich insbesondere auf dem Dancefloor, etwa mit Liedern wie dem treibenden „Raining In LA“, dem verspielten „Here Comes The Drop“, dem coolen „Cherry“ oder dem temperamentvollen Closer „In Transit“.  Dazwischen lässt es der Zweier auch mal etwas ruhiger angehen. Vergleiche dazu trippige Nummern wie den Opener und Titeltrack „Into The Ether“, „The 7“, „Suspended Animation“ sowie „Something’s Got Me“.

„Into The Ether“ knüpft an den vollkommen organisch gewachsenen Erfolg des Debüts „Dream In Colour“ an, mit dem es der Truppe direkt vor Beginn der Pandemie fast nur durch Mundpropaganda gelang, Clubs wie das Sheperd’s Bush Empire auszuverkaufen. Außerdem erreichten sie mit dee Langrille mehr als 50 Millionen Streams und bekamen die Möglichkeit, mit Dance-Pionieren wie Skream und Nile Rodgers zu arbeiten. FRANC MOODY hatten nie die Angewohnheit, Trübsal zu blasen, und als die Pandemie über uns hereinbrach und ihre Welttournee abgesagt werden musste, stürzten sie sich in mehrere soziale Projekte wie zum Beispiel die Spendenaktion ‚Music Venues Trust‘ und eine komplett nachhaltige Merchandise-Linie. Außerdem veranstalteten sie Onlinepartys mit ihren Fans und veröffentlichten die Lockdown-EP „House of FM“. Während der ganzen Zeit reiften aber auch Ideen für „Into The Ether“: ein Projekt, das tiefer nach innen gekehrt zu sein scheint, aber auch weiter nach außen in aufregende neue Regionen vordringt.

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