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FREE KEY BIT CHESS - Kiss My Ass

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Artist FREE KEY BIT CHESS
Title Kiss My Ass
Homepage FREE KEY BIT CHESS
Label BAD LAND RECORDS
Leserbewertung
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6.2/10 (6 Bewertungen)

Nach zwei eigenproduzierten EPs melden sich die Münchner FREE KEY BIT CHESS (mal laut aussprechen!) mit ihrem ersten Longplayer „Kiss My Ass“ unter den Fittichen von Bad Land Records bei der geneigten Metaller-Gemeinde zurück. Bereits seit 1995 rocken die Bitchen, die – wie so oft – der Zufall zusammengeführt hatte, nachdem die einzelnen Mitglieder bereits in anderen Combos Proberaumluft geschnuppert hatten. Langgediente Recken also, die sich dem straighten Metal verschrieben haben, wollen wir doch mal hören, was die Jungs drauf haben.

Los geht’s mit dem Titelsong „Kiss My Ass“, der die Richtung tempo- und gitarrenreich vorgibt. „Protodeath“ nimmt ein wenig Geschwindigkeit raus, gefällt dafür aber mit abwechslungsreichen Hooks und Riffs und natürlich den stimmgewaltigen Vocals von Vorturner Stephan „Steiff“ Hoff. „Lord of The Flies“ lässt die Matten im Midtempo rotieren, dann sorgt „Revolution“ mit Flüstergesang für metallische Gänsehaut. Die Spannung steigt mit „S.H.E.“ ebenso wie der Speed, mit dem auf Instrumente eingedroschen wird. So setzt auch „God-Zilla“ den Reigen fort, allerdings wird’s zwischendurch etwas gemächlicher, wenn Gastsängerin Csilla Silay das Sagen hat. Mit „Blood Stays in Pamplona“ gibt’s noch mal ordentlich was auf die Zwölf, bevor es mit deutschen Texten und „Deine Augen“ weitergeht. Für das gefühlvolle „Pyromantic Dreams“ konnte nochmals Frau Silay gewonnen werden, bevor das finale „The Favour“ ein letztes Mal die Langäxte krachen lässt.

Kein Firlefanz, sondern harte Hausmannskost, die zu keinem Zeitpunkt ins nur noch wüste Gebretter abdriftet. Durchaus auch für diejenigen empfehlenswert, die mit Metal nicht zwingend was am Hut haben.

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