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FUCK ART LET´S DANCE! - Atlas

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Artist FUCK ART LET´S DANCE!
Title Atlas
Homepage FUCK ART LET´S DANCE!
Label AUDIOLITH
Leserbewertung
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FUCK ART, LET´S DANCE! ist eine Ansage, die auch ohne Musik zu verstehen ist. Die derart agitierenden Hamburger haben sich darauf spezialisiert, Indietunes auf den Tanzboden zu bringen.

Mit „Atlas“ liegt ein Debüt vor, das einen gar wundersamen Vibe hat. Jeder Track für sich strebt auf die Tanzfläche und doch unterschiedlich ins Gehör. Gemein haben sie aber diese relaxte Atmosphäre, die einen immer weiter einsaugt und letztendlich nicht mehr loslässt. Schon der im Synthesizer badende Opener/ Titelsong spielt mit diesem hypnotischen Ansatz, die dengelnden Gitarren von „We‘re manicals“ halten den Titel auch nicht davon ab, die Beine in Bewegung zu versetzen und dem Höhepunkt namens „Fake love“ entgegenzusteuern. Hier hängen die Gitarren zunächst in der Luft und sind nur Auftakt für einen Tanztrip der Extraklasse. Der Refrain klebt wie Honig am eingängig dröppelnden Rhythmus und erinnert sofort an die nordischen Tanzbodengötter TURBOWEEKEND. Anhänger eben jener Band werden am Sound von FUCK ART, LET`S DANCE! sowieso ihren Gefallen finden, da sie ähnlich elegant durch die Nacht schwofen. „Those Dancing Days“ gefällt sich im 80er Synthielook ebenso wie „Interstate 15“ als pluckernder Roadtripsoundtrack im Cabrio und um der Vielseitigkeit Genüge zu tun, garniert „Talosman“ den Abschied als lässigen Lounger.

FUCK ART, LET`S DANCE! mögen nicht ganz so rebellisch klingen, wie es ihr Bandname ist – aber wer auf der Suche nach lässigen Wochenendtanzbodenklängen ist, hat soeben den Jackpot gefunden. Die Hamburger haben 13 locker flockige Indie-Ohrenschmeichler auf ihrem Debüt vereint, die die Hüften bis Montag früh in Bewegung halten.

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