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FUNERAL FOR A FRIEND - Welcome Home Armageddon

VN:F [1.9.22_1171]
Artist FUNERAL FOR A FRIEND
Title Welcome Home Armageddon
Homepage FUNERAL FOR A FRIEND
Label ROADRUNNER RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
8.0/10 (1 Bewertungen)

FUNERAL FOR A FRIEND gehörten „damals“, als „Casually dressed & deep in conversation“ noch aktuell war, zu den großen Helden meiner Jugend, als man aber dem eigenen Stil nicht treu blieb, war es dann auch vorbei mit meiner Bewunderung. Seit diesem Debüt sind 8 Jahre ins Land gezogen und die Waliser, die inzwischen unter der Flagge von Roadrunner Records musizieren, haben wieder einen riesigen Schritt „Back to the Roots“ gemacht. Mag vielleicht an den zum Teil gravierenden Besetzungswechseln (die ich nicht weiter erörtern möchte, weil ich schätze, dass das Ganze nur Verwirrung schafft) liegen. Fakt ist, FFAF drehen auf, wie schon lange nicht mehr, wunderbar illustriert durch den neuen Silberling namens „Welcome Home Armageddon“.

Mit dem sehr gelungenen Intro „The side of brightness“ beginnt das Spektakel noch ruhig, doch bereits nach 44 Sekunden wird das Steuer in die komplett andere Richtung gerissen und treibendes Drumming in Kombination mit punkigem Riffing ergibt den ersten „vollwertigen“ Song „Old Hymns“. Matts Stimme dominiert hier, will heißen: Keine geshouteten Vocals, ausnahmlos cleaner Gesang. Aber es würde etwas fehlen, wenn man schon darüber philosophiert, dass FFAF wieder zu den eigenen Wurzeln gefunden haben und nicht mehr versuchen, Radiokonform zu sein. Und was wäre das?! Richtig! Das lautstarke Schrei-Organ des Drummers Ryan Richards, in epischer Breite bei „Front row seats to the end of the world“ zu hören. Gerade Tracks wie „Spinning over the Island“ hauen auch mal wieder ordentlich aufs Fressbrett und „Owls (are watching you)“ entwickelt sich von einer anfänglichen Ballade zur mitreißenden Midtempo-Hymne, die live wahrscheinlich noch tausendmal mehr Gänsehaut verursacht als sowieso schon jetzt auf Platte.

Spannende Entwicklung, die das Waliser Quintett in den letzten Jahren unternommen hat. Schlussendlich ist man anno 2011 wieder dort angekommen, wo man 2003 begonnen hat. Dieser Schritt nach vorn zum Anfang schadet aber keinesfalls. Ich bin beeindruckt von „Welcome Home Armageddon“. Endlich machen meine Jugendhelden von FUNERAL FOR A FRIEND wieder das, was sie am besten können und das ist ganz einfach Kick-Ass Musik. 40 Minuten Punk, Emotionen und wahre Kunst – einfach 40 Minuten FFAF at it‘s best. Kauft euch die Scheibe und werdet glücklich!

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