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FUNERAL THRONE - Nihil Sine Diabolvs

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Artist FUNERAL THRONE
Title Nihil Sine Diabolvs
Homepage FUNERAL THRONE
Label SATANAS REX
Leserbewertung
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Roher Old School-Black Metal muss nicht ausschließlich aus Norwegen kommen, aber Schwarzkittel-Bands aus anderen Ländern versuchen ohne Frage so zu klingen. Auch das britische Trio FUNERAL THRONE, welches dies mit Abstrichen auch gut hinbekommt.

Die Insulaner bieten klassische Roh-Kost mit klirrend kalten Melodien, sägenden Riffattacken und fiesen Vocals. Dabei kloppen FUNERAL THRONE dann erfreulicherweise nicht einfach nur drauf los, sondern variieren angenehm mit den Geschwindigkeiten und generell Härtegraden. So zielen die Drei nicht nur stumpf auf Brutalität ab, sondern fügen zu den brachialen Blastparts und sirrenden Rifffolgen immer wieder Midtempo-Passagen ein, denen man sogar einen Hauch von Melodie attestieren kann. Abgerundet wird dies durch schleppende Einschübe, in denen sich die schwarze Aura besonders durch den mit in die Melodie eingreifenden Bass-Lauf sehr schön aufbaut. Alles soweit solide dargeboten und mit einem passend ungeschliffenen Sound präsentiert. Doch, wie schon eingangs erwähnt, muss man bei „Nihil Sine Diabolvs“ diverse Abstriche anführen. So schwächelt auf dem Debüt der Briten gerade das Prachtstück einer jeden Black Metal-Band, nämlich das Drumming. Keine Frage, A, hat sowohl die bretternden Blasts drauf als auch die walzenden Midtempo-Parts, doch dies meist nur kurz. Soll heissen, der gute Mann verliert des öfteren mal den Anschluss an seine Kollegen. Da werden die Blasts plötzlich mal einen Takt langsamer oder im Übergang von Gebretter und Midtempo hakelt es. Dies ist wirklich schade, denn auf weiten Strecken der Platte kriegt der Engländer das schon hin, haut aber so gut wie in jedem Song mal eine solche Kerbe rein.

Wirkliche schade, denn im Ganzen gesehen ist „Nihil Sine Diabolvs“ kein Album, welches sich vor den vielen Releases aus dem hohen Norden verstecken müsste.

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