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FUNERAL - As the Light does the Shadow

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Artist FUNERAL
Title As the Light does the Shadow
Homepage FUNERAL
Label INDIE RECORDINGS
Leserbewertung
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“The most depressing Band in the World” ist zurück. Wohl keine andere Band ist im Doom Metal so authentisch wie FUNERAL. Gleich zwei Mitglieder verlor man durch Selbstmord (Suicide Doom?). Und doch macht man weiter und trägt sein Leid musikalisch in die Welt hinaus.

Schon mit dem Vorgänger „From these Wounds“ hatte man sich von den weiblichen Vocals verabschiedet und auch beim neuen Album steht Frode Forsmo hinter dem Mikro. Und das erweist sich weiterhin als absoluter Glücksgriff. Denn die Musiker brillieren zwar mit druckvollen Riffwänden, schaurig-schönen Melodien und starke Soli, das Hauptaugenmerk liegt allerdings voll auf dem Sänger. Denn dieser schafft es, ohne ins Kreischen oder Growling zu verfallen, alle Emotionen von Wut, über Leid und Traurigkeit bis hin zu purer Verzweiflung glaubhaft, authentisch und vor allem ergreifend mit seinen cleanen Vocals auszudrücken. „In the Fathoms of Wit and Reason“ gesellt sich dann niemand geringeres als Rob Lowe dazu, dessen Stimme zwar einen Kontrast zu Forsmo bietet, die sich aber dennoch toll in die gesamte Theatralik mit einfügt. Hat man bereits beim Vorgänger-Album mit Streichern gearbeitet, so haben FUNERAL diese Idee auf „As the Lights…“ noch ausgearbeitet. So wird nun ein gesamtes Orchester aktiv und verleiht den mit atmosphärischen Klangteppichen noch mehr Tiefe, ohne jedoch dabei aufdringlich in Erscheinung zu treten.

FUNERAL gehen ihren leidvollen Weg konsequent weiter und es ist irgendwie ein Hoffnungsschimmer, dass Trauer solch tolle Musik erschaffen kann.

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