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GALLHAMMER - Ill Innocence

VN:F [1.9.22_1171]
Artist GALLHAMMER
Title Ill Innocence
Homepage GALLHAMMER
Label PEACEVILLE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.0/10 (1 Bewertungen)

Das durchgeknallte Japan-Damen-Trio GALLHAMMER legt mit „Ill Innocence“ sein Peaceville-Debut vor. Gemastered wurde das kranke Teil immerhin von Nocturno Culto in Oslo! Dementsprechend klingt die Scheibe auch herrlich räudig. Frühe CELTIC FROST/ HELLHAMMER treffen auf DARKTHRONE. Also primitives Geschredder mit abartigen Röchel-Krächzvocals, die Sabina und Angela erblassen lassen!

Dabei schlürft der erste Track „At the Onset of the Age of Despair“ noch eher in ganz frühen PARADISE LOST/ MY DYING BRIDE-Regionen. Auch Psychedelic-Elemente werden nicht außen vor gelassen, man höre „Blind my Eyes“, welches mit völlig sickem Backgequieke versehen ist. Die ham echt einen anner Waffel! „Delirious Daydreamer“ rührt dann ganz groß neuen HELLHAMMER-Kuchen an, könnte auch auf „Apocalyptic Raids“ stehen. Der Rest der Scheibe wandelt allerdings auch größtenteils auf ganz frühen Tom G. Warrior-Pfaden. Und für eben jene ist dieses Werk gedacht, selbst DESASTER-Puristen wird diese unterproduzierte Knüppelorgie zu derb sein!

Entwickelt zwar in einigen Momenten einen gewissen morbiden Charme, aber ellenlange Totalausfälle wie „Song of Fall“, „Ashes World“ oder „Slog“ gehen einfach nur auf die Nüsse. Im Prinzip kann man die Scheibe bei Track 6 beenden, denn es folgt nur noch völlig zugedröhnter Sondermüll. Da sind selbst SUNN O)) genießbarer!… Fans Frühachtziger-Gescheppers der räudigsten Art kommen hier zumindest etwa 30 Minuten auf ihre Kosten.

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