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GALLHAMMER - Ruin of a Church (DVD)

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Artist GALLHAMMER
Title Ruin of a Church (DVD)
Homepage GALLHAMMER
Label PEACEVILLE RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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So verschieden können die Geschmäcker sein, denn stoßen/ stießen die Releases des japanischen Black Metal-Weibertrios („Ill Innocence“, „The Dawn of…“) bei der Terrorverlag-Redaktion nicht unbedingt auf positive Reaktionen, so prangt auf der nun erscheinenden GALLHAMMER-DVD ein Sticker mit div. durchaus positiven Bewertungen einiger bekannter Printmagazine. Allerdings muss ich beim Betrachten der DVD „Ruin a Church“ meinen Kollegen völlig recht geben, denn der rumpelige Tribut an alte AMEBIX- und HELLHAMMER-Sounds kann auch live überhaupt nicht überzeugen. Zwar sind brutale Schepper-Attacken der Marke „Cruxifiction“ und „Blind my Eyes“ noch relativ ordentlich umgesetzt, schwerfällige Krachbrocken wie „Speed of Blood“ oder „Song of Fall“ gehen einem mit den uninspirierten, verzerrten Riffs und seltsam klingen Lauten, welche die Damen wohl Vocals nennen, aber schnell auf den Senkel. Zwar ist es anfangs noch etwas amüsant zu beobachten, wie sich die Damen Vivian Slaughter (Vocals, Bass), Mika Penetrator (Gitarre, Vocals) und Risa Reaper (Drums, Vocals) scheinbar völlig in ihrer eigenen Welt verlieren, wie in Trance umherwanken und mit verdrehten Augen urtümliche Geräusche von sich geben, aber spätestens beim dritten Track „Song of Fall“ ist der Spaß vorbei, quiekt Risa Reaper da doch ins Mikro, als würde man gerade einen unterklassigen Manga-Porno schauen. Da rettet die gelungene Location in einer alten Kirche, was wirklich gut zu dieser Musikrichtung passen würde, auch nicht viel, wobei der Sound der Show zusätzlich auch kaum Bootleg-Qualität übersteigt.

Die kurzen Mitschnitte der Shows in London und Oslo können aufgrund magerer Bild- und Sound-Qualität ebenso wenig überzeugen wie der Main Part der DVD. Das Spannendste ist noch die Tatsache, dass bei den drei asiatischen Damen wohl jede nur ein Shirt besitzt… Selbst bei den Videos zu „Hallucination“ und „World to be Ashes“ sind diese im Einsatz. Da auch hier der Sound unter aller Sau ist, muss man mittlerweile wirklich annehmen, dass dies volle Absicht ist. In dem ebenfalls in den Extras zu findenen Interview erfährt man einiges mehr über die Herkunft der Band, die ersten richtig old schooligen Aufnahmen und wie Nocturno Culto (DARKTHRONE) den Deal mit Peaceville eingefädelt hat. Auffällig beim Interview ist allerdings, dass die Band, obwohl sie in ihren Songs scheinbar englische Texte nutzt, offensichtlich kein Wort Englisch spricht… Na gut, bei den Songs versteht man eh kein Wort… So passt sich die DVD wunderbar in die CD-Veröffentlichungen ein. Old schoolig und true, aber im Vergleich zu den Vorbildern um einiges schlechter umgesetzt…

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