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GALLOWS END - Nemesis Divine

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Artist GALLOWS END
Title Nemesis Divine
Homepage GALLOWS END
Label FARVAHAR RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

80er Metal kann man entweder lieben oder hassen. Dazwischen gibt es nicht viel. Wenn eine Band aber ihre Instrumente gut beherrscht und es schafft, den Klang jener Musik in ein modernes Gewand zu packen, kann das durchaus auch Skeptiker eines besseren belehren.

GALLOWS END schaffen das zumindest sehr gut und präsentieren mit „Nemesis Divine“ ein kraftvolles Debüt, auf dem es genug zu entdecken gibt: Seien es nun ballernde Titel à la „No return“/ „Speed of Fate“ oder epische Hymnen wie „Riders of the North“. Die Jungs können was und das zeigen sie auch. Lieder, die man gerne überspringt, gibt es zumindest nicht zu finden. Selbst die für dieses Genre übliche hohe Männerstimme fällt hier positiv durch Ausdrucksstärke auf und nicht durch nerviges Gequietsche. Im Gegensatz dazu sind nur die Texte als sehr Old-Schoolig zu bezeichnen, wenn nicht sogar abgedroschen: „Choose you fate, never kneel before society“, „Here we come, riders of the north“ oder dann ein paar halbkritische Töne über Umweltverschmutzung und Krieg sind heutzutage nicht mehr gerade als spannend zu bezeichnen, besonders wenn dazu noch die Textkonstruktionen nicht gerade mit Komplexität und Einfallsreichtum glänzen können. Da sollte auf einem zweiten Album der Band auch durchaus mehr drin sein.

Lassen wir die Texte mal außen vor. Viel am guten Gesamteindruck ändern diese auch nicht. Fans des Metals alter Schule und Bands wie ASTRAL DOORS und Konsorten sei diese CD somit ans Herz gelegt. Nicht genial, aber verdammt gut gemacht!

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