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GAMMA RAY - Empire Of The Undead

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Artist GAMMA RAY
Title Empire Of The Undead
Homepage GAMMA RAY
Label EAR MUSIC
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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GAMMA RAY recyceln auf ihrem neuen Scheibchen nicht nur auf dem Cover die alten Zeiten, erinnert jenes doch frappierend an die erste HELLOWEEN-Mini von ´85, sondern auch musikalisch gibt es auf „Empire of the Undead“ so einige feine Zeitreisen zu belauschen. Noch gar nicht mal so viel im gleich zu Beginn verbratenen besten Song des Albums, dem episch-bombastischen Neunminüter „Avalon“, der gleich mal in die Vollen geht. Grandioser Aufbau und in einer Reihe stehend mit den eigenen Bandlongtracks der frühen 90er. Bei dem erfreulich thrashigen Speeder „Hellbent“ weiß ich aber auch nach dem x-ten Hören nicht, ob ich mich Headbangend freuen oder einfach nur Kopfschüttelnd im Boden versinken soll. Prinzipiell ist der Song eine lupenreine Abrissbirne und geile Rakete, auf der anderen Seite einfach eine dreiste Quasi-Coverversion von „Ride the Sky“. Klar, der Hansen darf das, schließlich hat er die Nummer Mitte der 80er mitkreiert… aber hat er das nötig? Ich denke eher nicht bei seiner musikalischen Klasse, da darf ich doch schon etwas mehr Eigenständigkeit erwarten.

Dass der gute Kai schon immer ein Faible für JUDAS PRIEST hatte, ist ja langhin bekannt und schon im Mittelpart von „Avalon“ unüberhörbar, das stampfende „Pale Rider“ ist allerdings schon seeeehr arg an den Sound der Briten angelehnt und könnte so auch locker auf „Painkiller“ stehen. Nach dem granatigen Start mit „Avalon“ ist mir das alles zu bieder und einfach gestrickt, wenn auch effektiv gemacht. „Born to Fly“ („flying high like an eagle in the sky“ …uaaaargh)ist ein Bandtypischer Gute-Laune-Mitsinger, der gegen das wirklich geile, aber bereits von der vorigen Mini bekannte „Master of Confusion“ völlig abstinkt. Mit SOLCHEN Tracks spielen sich GAMMA RAY in die erste Riege, auch das pfeilschnelle Titelstück brennt alles weg und zeigt, dass man sein kreatives Pulver doch noch lange nicht verballert hat. Die sehr QUEEN-lastige Ballade „Time for Deliverance“ ist als kleine Pause in der Mitte des Albums gut platziert, krankt aber daran, das Kai eben nicht der große Sänger ist.

Nach hinten raus wird´s dann leider etwas beliebiger mit „Demonseed“, dem schön-fixen „Seven“ und dem mit „I´ll be back“ eingeleiteten, speedigen Rausschmeisser „I will Return“, der nochmal die Klasse der Band aufblitzen lässt. Somit kann man etwa die Hälfte der 10 Songs als großartig bewerten, den Rest aber „nur“ als gut bzw. durchschnittlich. Zudem verwundert, das man das starke „Built a World“ nur als europäischen Bonustrack verbrät, der Songs aber geiler und eigenständiger ist als etliche Albumtracks!

Wer sich das toll aufgemachte, limitierte Digipack zulegt, der kommt nicht nur in den Genuss drei weiterer Bonustracks („Avalon“, „The Spirit“ und „Empire“ Live from the Final Studio Sessions), sondern auch einer Bonus-DVD mit 4 bei den Studiosessions mitgeschnittenen Songs („Spirit“/ „Empire“/ „Demonseed“/ „Empathy“), Interviews, Promovideo zu „To the Metal“ und 3 Videos von der „Skeletons & Majesties“ Live-DVD („Gamma Ray“/ „Wings of Destiny“/ „Send Me a Sign“)!

Für Fans natürlich die Vollbedienung, das Album kommt mit dem Bonus auf satte 80 Minuten!

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